382. vom Dorp, Johann Engelbert

vom Dorp

9. Generation 

382.     vom Dorp, Johann Engelbert
Sohn von Johannes zum Dorp, und Anna Catharina Wuesthoff.
Färbermeister in Elberfeld
geb. Elberfeld 17.05.1749;
get. Elberfeld 26.05.1749 ref.1
gest. Elberfeld 25.12.1825

1749, 17.05. geb. in Elberfeld
1773, 23.01. verh. in Elberfeld, Evang.-reform. Gemeinde; (Q.1);
1774, 18.04. Taufe der Tochter Johanna Maria : “Eltern: vom DORP, Joh. Engelbert, und Maria Elisabeth geb. HÖFGEN, hier copul.” (Q.1).
1810, Januar, Engelbert vom DORP gibt ein Darlehen von 24.000 Reichstalern an seinen Sohn, Johann Abraham DORP, Seidenweber am Brill und dessen Ehefrau Maria Gertrud GRAH. (Q.2);
1810, 18.04. Engelbert vom DORP gibt eine Hypothek von 5000 Rthlr. an Peter RÜBEL, Seidenweber, und dessen Ehefrau Scharlotta SCHEURMANN. (Q.2);
1825, 25.12. gest. in Elberfeld;  ;
<Quelle>
1. KB – Ausz. Taufreg. d. Evang.-ref. Gem. Elberfeld, 1783, S.7;
2. Strutz, Geschichte der Rübel von Elberfeld, S.427/428;
3. FamilySearch.org;

verh. Elberfeld 23.01.1773
383. Höfgen (Höffgen), Maria Elisabeth
geb. Elberfeld 27.10.1745
gest. (vor 28.9.1804) vor 1804

 Kinder:

1) vom Dorp, Anna Maria Elisabeth; get. Elberfeld 17.04.1774 ref.

2) vom Dorp, Johann Engelbert; geb. Elberfeld 08.12.1775
v
erh. Elberfeld 07.03.1806
vom Dorp, Sybilla Wilhelmina Bellamina

3) vom Dorp, Johann Abraham; Seidenweber; geb. Elberfeld 28.03.1778
1810 gibt Johann Engelbert vom Dorp gibt Darlehen an seinen Sohn Johann Abraham vom Dorp und an Peter Rübel
verh. 1. Ehe Elberfeld 11.02.1808
Seelhoff, Anna Gertrud
geb.             gest.
verh. 2. Ehe    um 1810
Grah,  Maria Gertrud 

4) vom Dorp, Anna Katharina; geb. Elberfeld 29.03.1780
verh. Elberfeld 05.08.1803
Rittershaus, Johann Abraham; geb. Elberfeld

 5) vom Dorp, Johanna Maria; geb. Elberfeld 09.04.1783; get. Elberfeld, (ev.-ref.) 18.04.1783; gest. Elberfeld 10.02.1855
verh. Elberfeld 28.09.1804
Hürter, Adam; Färbermeister; geb. Remagen 25.03.1779; get. Remagen, (ref.) 28.03.1779; gest. Elberfeld 05.09.1855

6) vom Dorp, Johann Carl; geb. Elberfeld 20.07.1785

7) vom Dorp, Johann Jakob; geb. Elberfeld 15.09.1788
verh. Düsseldorf 27.05.1807
Klevenhaus (Clevenhaus), Maria Gertrud

8) vom Dorp, Johann Peter; geb. Elberfeld 17.03.1791

 

Johann Engelbert vom Dorp gibt Darlehen an seinen Sohn Johann Abraham vom Dorp und an Peter Rübel.

Auszug aus
STRUTZ : Geschichte der Rübel von Elberfeld, S. 427/428

“Im Jahre 1810 veräußerten diese beide Teile. Der Hinterste Wüstenhof wurde durch Johann Abraham Dorp, Seidenweber am Brill, und seine Ehefrau Maria Gertrud Grah ersteigert. Zu besserer Zahlung nahm er von Engelbert vom Dorp ein Darlehen von 24.000 Reichstalern auf, für die er als Unterpfand das ebenerworbene Haus mit Hof, Nebengebäuden, Garten, Ländereien, Wiesen und Büschen einsetzte (Staatsarchiv Düsseldorf, Nebenstelle Schloß Kalkum, Akten des Notars Reicherz 601.)

Nach der Katasteraufnahme bestand der Hinterste Wüstenhof um 1830 aus 2,73 ha Acker, 30,81 a Wiesen, 39,11 a Gärten und Hausgelände sowie 2,63 ha Wald und Gesträuch, zusammen also nur 6,06 ha.

Der Hintere Wüstenhof ging einen ganz ähnlichen Weg. Um 1687 gehörte er Engel im Wüstenhofe, der ihn auch 1700 noch besitzt; 1727 ist es dann Johann Wilhelm Wüsthoff, der die Abgaben leistet. Wiederum nennt das Küsterrentenbuch die Zahler bis zu Ende des Jahrhunderts nicht mehr, aber wieder ersehen wir aus der Überschrift, daß auch dieser Teilhof an Johann Plücker Werners Sohn überging. Dann kam er an Werner Plücker und schließlich an Adolf Stuttbergs Erben. Aber wie beim Hintersten Wüstenhof ist es auch hier nicht der Pächter, Rosendahl, der bei der Veräußerung durch die Erben Stuttberg sich den Hof ersteigert, sondern ein Hoffremder, in diesem Falle Peter Rübel. Der Kaufbrief vom Januar 1810 scheint nicht erhalten zu sein, doch wie beim Hintersten Wüstenhof findet sich auch hier im Nachlaß des Notars Wilhelm Reicherz noch der Text einer Hypothek, die Peter zur besseren Zahlung des Kaufgeldes aufnehmen mußte. ”

 

„ Dahier zu Elberfeld, am 18. April 1810 erschiene vor mir Notar Reicherz Beisein mit unterzeichneter zugezogener Zeugen der Peter Rübel ein Seidenweber in hiesigem Canton auf´m sogenannten Bruch bei Üllendahl wohnhaft, angeblich annoch ohne Patent, mit seiner Ehefrau Scharlotta Scheurmann. Beide erklärten: daß sie von dem Herrn Engelbert vom Dorp hieselbst zur besseren Zahlung des Kaufgelds für das von den Erben Adolph Stuttberg vermög. Verkauf Protokolls vom 23ten Jenner dieses Jahrs angesteigerte, dahier im Amte im sogenannten Wüstenhof gelegene Guth ein Capital von 5000 Rthlr. edicktmäßig lehnweise aufgenommen und baar erhalten haben. Solidarisch, nemlich einer für den andern und jeder von ihnen für das ganze, versprachen sie, dieses Capital mit vier pro Cent alljährlichs, am 1. Mai 1811 zum ersten Mahl, fällig werdender Intreßen zu verzinsen, und nach einer halbjährigen Aufkündigung vereinigter Maaßen nicht anders als in französischen  Kronenthlr zu 110 Stüber, oder in Brabender zu 107 Stüber, oder in Preusischen Cassathaler zu 68 Stüber baar rückzuerstatten. Unter der nemlichen solidarischen Verbindlichkeit stellten sie sodann zur Sicherheit für Capital und Zinsen zum Unterpfand ihr vorgemeltes von den Erben Adolph Stuttberg angekauftes in hiesigem Canton und Amt Elberfeld in der Merker Rotte im sogenannten Wüstenhoff gelegenes mit Lit: B. und No 263 bezeichnetes in Hauß, Hof, Nebengebäuden, Garten, Länderei, Wiesen, und Büschen bestehendes dermalen noch vom Rosendahl pfachtweise besessen werdendes Guth, fort wenn dieses unter Unterpfand zur Befriedigung des Herrn Gläubigers einsten nicht hinreichen sollte, den auf sie Ehefrau Rübel durch den Todt ihrer Mutter der Ehefrau Jacob Schürmann vererbten, von ihrem jetzt gemelten Vater leibzüchterisch besessen werdenden Erbanteil, bestehend in einem sechsten Theil an dem von ihrem Vater Jacob Schürmann bewohnt werdenden in hiesigem Canton und Amt Elberfeld auf´m sogenannten vordersten Karternberg, in der Katerenberger Rotte gelegenem Haus, Hof, Nebengebäuden, Garten, Länderei, Büschen und Wiesen bestehende Guth. Die Debitoren konnten schlieslich geschehen lassen, daß diese Verpfändung auf Ihre Kosten dem Hypothekenbuch eingetragen werde, und haben nach ihnen deutlich geschehener Vorlesung mit mir Notar und den Zeugen eigenhändig unterzeichnet. So geschehen wie Eingangs.

(gez.) Peter Rübel
(gez.) Scharlotta Scheurmann
(gez.) Arnold Klein als Zeug
(gez.) Joh:Abraham Dorp als Zeug

zur Beglaubigung
(gez.) Wilh: Reicherz
Notar

Johann Engelbert Rosendahl, bis 1803 mit einer vom Dorp, dann mit einer Üssler verheiratet, scheint erst 1811 oder gar 1812 den Wüstenhof verlassen zu haben. “