622. Geuthe, Christoph Dietrich

Geuthe

622.               Geuthe, Christoph Dietrich
Sohn von Christoph Geuthe, Bürger, Brauer und Zinngießer in Salzwedel.
Bürger, Brauer u. Zinngießer in der Perverstraße – Salzwedel/Altstadt;
get. Salzwedel, St.Marien 17.10.1700;
gest. Salzwedel,  24.05.1765  – “aetatis 64. Jahr” – “Brustkrankheit ”
begr. Salzwedel, St.Marien 27.05.1765
Q:  1. Taufreg. Salzwedel, St.Marien 1700, No.52;
2. Traureg. Salzwedel, St.Marien 1727, No.7;
verh. Salzwedel, St.Marien 04.06.1727
623.              Fricke 1, Anna Elisabeth
Tochter des Christoph Fricke 1,  “seel. gewesener Bürger, Brauer u. Sattler” in Salzwedel..
geb. Salzwedel 26.10.1710

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Geuthe, Christoph Dieterich – geb. 1700 Salzwedel-St.Marien No.1700/52

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Geuthe, Christoph Dieterich oo Fricke, Anna Elisabeth – 04.06.1727 Salzwedel

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Die Meistermarke von Christoph Dietrich Geuthe : [1]

Nr. 226 – Meistermarke von C.D.Geuthe in Salzwedel

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Kinder:
1) Geuthe, Anna; geb. Salzwedel 25.06.1728; get. Salzwedel,
St.Marien 27.06.1728; gest. Salzwedel, St.Katharinen 22.09.1782
verh. Salzwedel, (St.Katharinen) 30.05.1752
Müller 2, Joachim Dietrich Georg; geb. Salzwedel 30.06.1720; get. Salzwedel,
(St.Katharinen) 03.07.1720; gest. Salzwedel, (St.Katharinen) 11.11.1795

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Datenbank Historischer Grabmäler der Altmark


Christoph Dieterich Geuthe
Zinngießer
Sterbedatum:24.05.1765 Ort:Salzwedel
Standort:Marienkirche GPS:11.148712 – 52.849449

 

Beschreibung:
Dekor: 
Eine gekerbte Linie bildet den Rand der Grabplatte. Die Textfelder der verstorbenen Eheleute sind in zwei nebeneinanderstehenden, nach oben und unter bogig abgeschlossenen Kartuschen mit einem erhabenen Rand gesetzt. Dazwischen befindet sich ein pfeilerartiges Gebilde, auf dem eine Sanduhr und unter dem ein Totenkopf mit einem gekreuzten Knochenpaar steht. Beide Schriftfelder sind mit einem gewölbten Spruchband verbunden. Am unteren Rand steht eine dritte, gleichartig gefasste Kartusche, die den Leichentext trägt.

Stein Chr.Dietr. Geuthe und Anna Elisab.Fricke -1

Inschrift
Spruchband: 
Hier ruhen in Gott die Gebeine

linke Kartusche: 
Des Wohlseligen
Herrn
Herrn Christoph Dietrich
Geuthe, 
gewesenen Bürgers Brauers
und Zingiessers
Gebohren den 24 OCTOBER Ao̅ 1700
Gestorben den 24 MAY 1765

Stein Chr.Dietr. Geuthe und Anna Elisab.Fricke -2

Sein rühmliches
Alter hat Er gebracht
auf 64 Jahr
7 Monat und 12 Tage

rechte Kartusche:
Des Wohlseligen
Frauen
Frauen Anna Elisabeht
Geuthen, Gebohrne Fricken, 
Gebohr. den 1. JANVARY
1697 Gestorben den
12ten April 1775. des
Alters 78 Jahr 3 Mo
1 Woche 5 Tage.

Stein Chr.Dietr. Geuthe und Anna Elisab.Fricke -3

untere Kartusche:
HIOB 19 V 25 26 27
Ich weiss dass mein Erlöser lebt und Er wird mich Hernach                                        .
aus der Erden auferwecken: 

Anmerkung:
Geuthe wurde lt. Kirchenbuch der Marienkirche am 17. Oktober 1700 als Sohn des Bürgers, Brauers und Zinngießers Christoph Geuthe und dessen zweiter Ehefrau Anna Wernecke geboren.
Ferner ist im Taufregister unter dem 1. Januar 1697 die Geburt/Taufe einer Elisabeth Fritze dokumentiert, die eine Tochter des Sattlers Christoph Fritze in der Altstadt Salzwedel war.
1765 wurde im Sterberegister dokumentiert: „Hl Christoph Dieterich Geute Bürger Brauer und Zinngieser der ist in der stille bey gesetzet worden. Und an der Brustkranckheit gestorben ist und seine Frau heißet Anna Elisabeth Fricken. d. 24. Majus gestorben ist d. 27: Majus begraben worden aetatis 64. Jahr“. 1775 wurde zu deren Begräbnis vermerkt: „Ihr verstorbener Ehemann ist gewesen Christoph Dieterich Geute Bürger Brauer und ZinnenGrießer in der Perverstraße“. Sie starb an einer Brustkrankheit.

Stein Chr.Dietr. Geuthe und Anna Elisab.Fricke -4

Lage:
Die Grabplatte befindet sich innerhalb der Kirche. Sie ist eine von fünf an der Westwand auf einem kleinen gemauerten Sockel stehenden Platten.

Text und Foto:
Frank Moldenhauer, Magdeburg 2017

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Quellen:
1.  Les étains anciens usuels: leur aspect et leur fonction pendant six siècles
Dieter Nadolski, Ulrich Piekara;  Nouvelles Editions Latines, 1986 – 338 Seiten
2.  Datenbank Historischer Grabmäler der Altmark http://www.altmarkgeschichte.de/platten_db/db_show_script.php?id=446&name=