Giech, von

Wappenstein -von-Giech

Wappenstein -von-Giech

Wappenstein am südlichen Gebäudetrakt im inneren Bereich mit dem Wappen der Herren von Giech

nach-Siebmacher- von-Giech

nach-Siebmacher- von-Giech

 

 

 

 

 

 

in Form des vermehrten Wappens von 1482. Das Wappen ist geviert:

Feld 1 und 4: In Silber zwei aufrecht gestellte rote Schafscheren nebeneinander (Stammwappen Giech)
Feld 2 und 3: In Rot ein silberner Schwan

Dazu würden folgende Helmzieren passen, die bei Siebmacher abgebildet sind:

Helm 1: Zwischen zwei rot-silbern über Eck geteilten Büffelhörnern ein rot gewandeter, gekrönter Frauenrumpf wachsend, mit langem, manchmal wehenden Haar. Helmdecken rot-silbern

Helm 2: Ein auffliegender silberner Schwan, die Flügel jeweils mit einer roten Schafschere belegt. Helmdecken rot-silbern.

 

16. Generation

35.763.         von Giech, Eva
Q: 1. AL Ad.Becker;
verh. um 1491
35.762.          von Brandenstein, Heinrich
Ritter
geb. um 1430
gest. 1495/1496
er verh. 1. Ehe …  mit
von Leineck, Margarethe
geb.                 gest. um 1476
verh. 2. Ehe Leipzig 1477
von Schleinitz, Elisabeth (Ilse)
gest.  nach 1491

Kind:
1) von Brandenstein; Eva Maria; geb. um 1496
verh. nach 1510
von Obernitz, Hans d.J.; Ritter; gest. Tausa, bei Ziegenrück, 25.01.(od.26.1.)1550
er verh. 1. Ehe vor 1494
              von Entzenberg, Catharina; geb. nach 1510

Die Herren von Giech – was haben sie mit der Giechburg zu tun?
In der Tat ist die Giechburg die Stammburg der Herren von Giech. Ihre Herkunft ist umstritten, einige Autoren sehen sie als Bamberger Ministerialengeschlecht, andere wiederum als Ministerialien der Andechs-Meranier. Die Burg wurde bereits 1255 in fremde Hände gegeben, aber die Familie der Herren von Giech besaß noch weitere Güter in der Gegend. 1819 kauften die Herren von Giech, mittlerweile zu Reichsgrafen avanciert, die Giechburg zurück, über ein halbes Jahrtausend nach deren Verlust an die Bamberger Bischöfe. Das Geschlecht erlosch 1938 im Mannesstamm.

 

 

 

 

 

 

 

siehe auch: Uta von Pezold, Giech, Herren/Grafen von, in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_45485> (16.09.2014)