73.596. Huge, Johann

 

Huge

17. Generation

73.596.   Huge, Johann
Sohn von Nikolaus Huge, Bürgermeister in Krempe und Margarethe NN.
1463 Ratsherr, 1478 Bürgermeister in Hamburg; (Q.1);
Er zeugte in seinen 3 Ehen im ganzen 36 Kinder, und zwar in der 1. Ehe 7,
in der 2. Ehe 17, in der 3. Ehe 12 Kinder. Sohn Johann war 17. Kind. (??) (Q.2);
Q: 1. AL Ad.Becker;  2. Dierk Siebel, Die Schultzesche Stipendienkasse zu; Wittingen; NFK 2/1987,S.80;  3. AL Conn, ZfNF, 1964/163.
gest. Hamburg 02.02.1504
verh. 1. Ehe Hamburg
Holthusen, Alke
verh. 2. Ehe Hamburg
vom Berge (de Monte), Beke
Tochter des Peter vom Berge.
verh. 3. Ehe Hamburg
73.597.  BockholtCecilie
gest. Hamburg 1534

 

Kinder:

1) Huge, Johann; 1523 Ratsherr; geb. Hamburg ; gest. Hamburg 23.03.1531
verh. um 1520
Vensteden (Vinsteden),  Anna,  geb. Hamburg um 1480; gest. Hamburg um

 

 

1457 Flandernfahrer; 1462 Schaffer der Flandernfahrer Gesellschaft; Wandschneider 1461 –1467;

1473 –1477. Landherr von Hamm und Horn 1466- 1470; Vorsteher des St. Georgs-Hospitals

1472 – 1476; Werkzollherr 1467 – 1469; Münzherr 1469 – 1471;  Gerichtsherr  1470;  Kämmereiherr 1471, 1473 – 1476, 1478; Schoßherr 1472,1477; Morgensprachherr der Wandscheerer 1473; Verwalter des Eimbecker Hauses 1477; Akzise- und Weddeherr 1477; Siegelherr 1477; Bürgermeister 1478; Apothekenherr 1484, 1485, 1487.

Huge war zeitweise Amtmann auf der von 1465 – 1484 im Pfandbesitz Hamburgs befindlichen Steinburg. 1480 Vertreter des Hamburger Rates beim Abschluß des Vergleichs mit dem Domkapitel, 1485 entschied er den Streit zwischen dem Domkapitel und dem Johannis-Kloster. 1499 wurde Huge mit Hermann Langenbeck zusammen vom Hamburger Domkapitel in den Bann getan, worüber sich Rat und Bürgerschaft lebhaft beschwerten. 1479 nach Lübeck zur Versammlung der wendischen Städte, ebenda 1480 wegen ihres Streites mit den Holländern und wegen Seeräubereien. Im selben Jahre Abgesandter Hamburgs in Rendsburg, zu den von Christian I. von Dänemark einberufenen Landtage, auf welchem der König vergeblich von den Dithmarschen die Anerkennung seiner Rechte forderte.

Nacheinander zum König nach Haseldorf, nach Itzehoe und von dort nach Uetersen zur dänischen Königin, sowie zum Bischof von Lübeck und nochmals nach Rendsburg geschickt.

1464 erwarb Huge das Grundstück Ness (Petri A,11).  1480 wurde ihm gemeinschaftlich mit seinem Schwager Meine vom Berge das Grundstück seines Schwiegervaters Peter vom Berge, Catharinenstraße (Cath.A.154) zugeschrieben, das er 1484 allein übernahm.

 

 

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