294.126. Illhorn, Johann

Illhorn  (Ylhorn , Ilehorn )

 19. Generation

294.126.        Illhorn, Johann (Hans)
Sohn von Caspar Illhorn, aus Dömitz, und Adelheid geb. Freysing.
1432 Schaffer der Compagnie der jungen Leute, 1439 Ältermann der Nowgorodfahrer in Lübeck. Er stiftete1449 das nach ihm benannte „Illhorn-Haus“ (Glockengießerstr. 39).
gest. Lübeck vor 1455

verh. Lübeck nach 1410 (Q2)
294.127.       Lange 2, Adelheid
Q: nach AL. Brandt
geb.                  gest.

 

verh. 1. Ehe  Lübeck  (Q1)
294.127.        Eckhoff, Margarethe
geb.  Lübeck um 1380;
gest.  Lübeck 1442
verh. 2. Ehe  Lübeck
NN. Elisabeth
Witwe des Tideke Bramstede  (Quelle Schröder)
oder mit: Dovay, Geseke,
Tochter des Johann von Dovay.

Kinder:

1)  Illhorn, Gertrud (Geseke)
1477 genannt als 1. Ehefrau von Hinrich Ebeling, Fischergrube 362  (Zettelkatalog)
gest. Lübeck nach 1477
verh. 1. Ehe Lübeck
147.062.       Vockinghausen, Engelbert
Er machte am 12.6.1474 sein Testament
verh. 2. Ehe  Lübeck
Ebeling, Hinrich
Ratsherr; gest. Lübeck 1475
Wikipedia:
“Der Bürger Heinrich Ebeling wurde 1451 in den Lübecker Rat erwählt. 1452 wurde er auch in die patrizische Zirkelgesellschaft aufgenommen.[1] Sein schlichtes Wappen zeigt einen Querbalken.[2] Ab 1455 bewohnte er das Hausgrundstück Königstraße 15 in Lübeck.
Heinrich Ebeling war dreimal verheiratet. Seine erste Ehefrau war Gertrud, eine Tochter des Bürgers Johann Illhorn und Enkelin des Ratsherrn im Neuen Rat von 1408 und Lübecker Bürgermeisters Johann Lange.[3] Sie war die Witwe des Bürgers Engelbert Vockinghusen. In zweiter Ehe heiratete er Adelheid/Taleke Kerkring, und in dritter Ehe Gertrud Möller. Sein Sohn, der Ratsherr Johann Ebeling († 1509),[4] soll dieser letzten Ehe entstammen. Sein Enkel, der Lübecker Domherr Moritz Ebeling entstammt ausweislich des großväterlichen Illhornschen Wappens mit dem Hifthorn auf seiner Figurengrabplatte im Lübecker Dom der ersten Ehe Heinrich Ebelings.[5] ”

 

Bau- u. Kunstdenkmäler, Bd. IV,1,  S.32, 121:
Wappen: der Familie Ilehorn: in blau ein gelbes Hifthorn mit rotem Bande.

Bd. II. S. 131:
Wappen: in rotem Felde ein goldenes Hifthorn.

Zettelkatalog im St.-A. Lübeck:
1414  genannt in Lübeck.

1431  erbt er Hüxtertor 5b Lancheri.
1437  verk. (Erblasser : Albertus van der Bingen, Ratmann)

1436  Königstr. 656.
1455   verk. durch die Nachlasspfleger.

1438  Glockengießerstr. 272.  (er errichtet hier das Armenhaus.)

1441  genannt als Mitnachlasspfleger des Engelbertus Vickinghusen, Königstr. 669

Ilhorn – Stift  – Armenhaus – Elendenhaus  (vorübergehend auch „Castorpen-Haus“ genannt.)
XVII Jahrh. Glockengießerstr. 272
1444  lag Glockengießerstr. 271 „prope domum pauperum mulierum“.

1457  „by den elenden huse gemaket van Ylhorn“.

1586  werden die Vorsteher des Armen- u. Elendenhauses in der „Glockgeterstraten up der linken hand, wenn man dhalgeit“ für ihre 8o Mk Wicb. R. eingewältigt in das Rotbrauhaus: Wahmstr. 425.

1586  aufgelassen.  Vorsteher: Hinrich Schepenstede u. Hinrich Kerckring

1671  wurde das Armenhaus eingewältigt in eine Wohnung zwischen Gr. Gröpengrube und Rosenstr.

1672  werden die Vorsteher eingewältigt: in die Bude: Lichte Dwanstr. 681.

1680 werden die Vorsteher eingewältigt: Gr. Schmiedestr. 982
1680  subhastriert (gerichtl. versteigert)

 

Quellen:

1. AL Ad. Becker
2. AL Brandt