Küchenthal

6. Generation          

Gertrud Emilie geb. Küchenthal

Gertrud Emilie geb. Küchenthal

59.                 Küchenthal, Gertrud Emilie (Gerdruth)
geb. Peine 17.09.1803;
gest. Braunschweig 27.10.1882
.        1803, 17.09. geb. in Peine,
.        1826, 04.05. verh. in Vechelde;
.        1850, 25.06. stirbt ihr Mann in Lippspringe;
.        1882, 27.10. gest. in Braunschweig.;
BILDER: 1. Oelportrait, im Besitz von Fam.Meyer; (Foto);
2. Kopfbild m. Häubchen, Foto v. A. Sternitzky, Braunschw;
3. sitzend, zus.  mit Enkel Robert Becker, Foto ca.1860/61;
Q: 1. Geschichte Küchenthal,1928, S.75;  2. AL Arthur Becker;
3. AT Arthur Friedr. Bodenstedt;
verh. Vechelde 04.05.1826

 Joh.Gottfr. Meyer
Joh.Gottfr. Meyer

58.                Meyer 1, Johann Gottfried
Kaufmann in Braunschweig
geb. Braunschweig 18.09.1790;
get. Braunschweig, (St.Magni) 19.09.1790;
gest. Lippspringe 25.06.1858;
begr. Braunschweig, (St.Magni), (1858/435) 29.06.1858

Kinder:
1) Meyer 1,  Marie; geb.   Braunschweig 1829
verh.
Hausmann, Eduard; Hzgl. Stallmstr.

2) Meyer 1, Agnes Theresia; geb. Braunschweig 08.04.1831;
get. Braunschweig, (St.Magni) 12.05.1831; gest.  Leipzig 25.02.1855
verh. Braunschweig, St.Thomae 22.10.1853
Grimme, Johann Friedrich Wilhelm; Buchdruckerei-Besitzer; geb. Goslar
15.09.1815; get. Goslar 12.10.1815; gest.  Goslar 10.11.1877; begr. Goslar

3) Meyer 1, Alwine Louise Sylvie; geb.  Braunschweig 03.01.1833;
get. Braunschweig, (St.Magni) 17.02.1833; gest. Hamburg 01.10.1905;
begr. Hamburg, (Ohlsdorfer Friedhof) 04.10.1905
verh. Braunschweig, St.Magni 31.10.1854
Becker, Ludwig Wilhelm Gerhard; Kaufmann; geb. Hamburg 25.05.1822;
get. Hamburg, (St.Jacobi) 02.07.1822; gest. Hamburg 10.03.1896; begr.  Hamburg,
(Ohlsdorfer Friedhof) 13.03.1896

4) Meyer 1, Emma; geb.  Braunschweig 05.08.1834; gest. 06.03.1922

5) Meyer 1, Johann Gottfried; Kaufmann in Amsterdam; geb.  Braunschweig 1837; gest. 1919
verh. Hamburg 1876
Viol, Bertha

6) Meyer 1, Franz Eduard; Fabrikant; geb. 1841; gest. nach 1902
verh.
von Aspern, Paula

7) Meyer 1, Hedwig Clara; geb.  Braunschweig 23.06.1843;
gest. Berlin 10.06.1925
verh.
Bodenstedt, Friedrich (Fritz) Ferdinand; Bankdirektor; geb. Peine 17.06.1837;
gest.  Berlin 22.11.1881

7. Generation

118.               Küchenthal, Johann Jacob II.
Bürger u. Kaufmann, Königl. Eisenfaktor, Munizipalrat in Peine
geb. Peine 11.12.1753;
get. Peine 13.12.1753;
gest. Peine 10.03.1824

“Ich Johann Jacob Küchenthal II. wurde hier in Peine Anno; 1753 den 11.Dezember geboren; nachdem ich in Celle bei dem Factor und Kaufmann Heinr. Christ. Wünning die Handlung erlernet, und bey demselben annoch die zwei Jahre als Handlungs-Bedienter conditionieret,  wurde aber nach Absterben meines seeligen und geliebten Vaters zu Hause berufen 1774. Verheiratete mich Anno 1778, den 26.Mai mit der Ehr- und Tugendsamen Jungfer Mademoiselle Louise Margaretha Henken, geb. Anno 1754, den 30.März, + 7.4.1793, hier in Peine; ihr Vater war Herr Joh.Friedr. Ludwig Henke, Kaufmann und Cämmerer hier zu Peine, dessen Haus und Handlung ich übernommen und unter dem beystande Gottes bis diese Stunde glücklich fortgesetzet …. Anno 1793, den 7.April ist mir meine innigst geliebte und ewig unvergeßliche Gattin Louise Margaretha geb. Henken, nach einem 9tägigen Gallen Fiebern, in einem Alter von 39 Jahren durch den Tod entrissen worden, ich habe mit ihr eine fünfzehnjährige vergnügte und glückliche Ehe geführet …. Anno 1796,den 22.May habe ich mich zum zweiten Mahle verehelichet mit des Herrn Pastors Wilcken zweiten Demoiselle Tochter Johanna Carolina Wilcken von Soßmer im Hildesheimschen. Sie wurde geboren zu Soßmer; …” Sie starb am 13.April 1837 im 58.Lebensjahr.

Der Sohn Johann Wilhelm K. schreibt:; “Mein seeliger Vater wurde, nachdem die Eisen-Handlung in meinen Häusern über 97 Jahre betrieben war, 1800 den 1.März; zum Ersten Königlichen Eisen-Factor ernannt, und die Eisenhandlung in eine Factorei verwandelt, wodurch das Geschäft noch vergrößert ist. 1805 wurde das Fürstentum Hildesheim Preußisch. wodurch der Handel in Peine sehr tief sank, und den ersten Stoß des nachherigen Elends gab. 1807 eroberten die Franzosen unser Land, und der französische Kaiser gab solches seinem Bruder Hironimus, wodurch es westfälische Provinz wurde, in diesem Jahre wurde mein seeliger Vater Wahlherr für Peine.1808 wurde er zum Munizipalrat ernannt, wodurch er manches Uebel von Peine abgewandt hat. 1809 war ein merkwürdiges aber sehr unruhiges Jahr für ihn, er wurde zum Stadt-Einnehmer mit Gewalt ernannt, wovon er aber nach 2 Jahren wider abdanken konnte, welches er auch gethan hat. Von 1810 bis 1813 hatte er mit sehr vielen Unannehmlichkeiten zu kämpfen, tägliche Einquartierungen, starke Zwangsanleihen und viele Geldverluste machten ihm viel Kummer; 1814 wurden wir wieder Hannoversch, und Handel und Wandel kamen wieder empor, 1815 war die große Schlacht bei Waterloo, 1816 u. 1817 war vorzüglich die Eisen-Factorei in höchster Flore, überhaupt seit dieser Zeit bis 1824 gingen alle Geschäfte höchst günstig, und er konnte mit Recht zufrieden sein. Am 10.März 1824 starb mein lieber Vater im Alter von 70 Jahren.

– Sein Simbolum war: “Nimmer gehe falsch im Handel noch in Reden noch in Thun, willst du vor dem Herrn wandeln, dermaleinst seelig ruhn, liebe Wahrheit, Zucht und Recht als Christen rechte Pflicht. ” (Q.1);

Q: 1. Geschichte Küchenthal,1928, S.67ff.;

verh. 1. Ehe Peine 26.05.1778
Henke, Louise Margaretha
Tochter von Joh. Friedrich Henke, Kaufmann und Kämmerer in Peine.
geb. Peine 330.03.1754
gest. Peine 07.04.1793
verh. 2. Ehe Sossmar 22.05.1796

Johanne Caroline geb. Wilke

Johanne Caroline geb. Wilke

119.               Wilke, Johanne Caroline (Wilken)
geb. Sossmar 05.05.1779;
get.  Sossmar 11.05.1779;
gest.  Braunschweig 13.04.1837 (Lungenschlag)

Kinder aus 1.Ehe:
1) Küchenthal, Margarete Gerdruth
geb.Peine 14.06.1779
gest. Peine 05.02.1780

2) Küchenthal, Henriette Elisabeth
geb. Peine 13.03.1783
gest. Celle 16.03.1821
“sie hatte ein unglückliches Leben”

Kinder aus 2. Ehe:
3) Küchenthal, Johann Friedrich; geb. Peine 11.08.1797; gest. Peine 17.05.1798 an den Blattern. “sein kurzes Leben war mit körperlichen Leiden durchwebt.”

4) Küchenthal, Johann Wilhelm; Kaufmann und Nachfolger seines Vaters.
geb. Peine 11.09.1798;
gest. Peine 25.01.1877; begr. Peine 28.01.1877
verh. Goslar 05.05.1835 (Frankenberger Kirche)
Grimme, Ida;  2.Tochter des Kaufmanns C.L. Grimme in Goslar
geb. Goslar 31.07.1809; gest. Peine  21.07.1869

eine Tochter:
4.1. Küchenthal, Georgine Wilhelmine Emilie  (Lina ? auf dem Gruppenfoto ?)
geb. 13.07.1840;
verh. 27.09.1858 Rektor, späteren Pastor Becker, zunächst in Peine dann Ülzen, Bodenstedt und Rönstedt. – 7 Kinder

5) Küchenthal, Charlotte Luise; geb. Peine 20.01.1800; gest. 31.08.1863
verh. 1. Ehe  Peine  20.10.1819
Polemann, Johann Georg; Kaufmann in Braunschweig;
gest.  Braunschweig 10.07.1845
verh. 2. Ehe   14.03.1845
Müller, A.  , Musiklehrer.
gest.  11.01.1861

59. = 6) Küchenthal, Gertrud Emilie (Gerdruth); geb.  Peine 17.09.1803;
gest. Braunschweig 27.10.1882
verh.  Vechelde 04.05.1826
Meyer 1, Johann Gottfried; Kaufmann; geb.  Braunschweig 18.09.1790;
get. Braunschweig, (St.Magni) 19.09.1790; gest. Lippspringe 25.06.1858;
begr. Braunschweig, (St.Magni), (1858/435) 29.06.1858

7) Küchenthal, Alwine Louise; geb.  Peine 28.08.1810
verh.  Peine 18.10.1833
Beckmann, NN.; Rentmeister in Peine
- 1 Tochter -

8) Küchenthal, Caroline; geb. Peine 15.04.1812; gest. Peine 11.12.1812

9) Küchenthal, Caroline Emma; geb. Peine 08.08.1816; gest. Darmstadt 20.01.1900

Ludwig Cramolini

Ludwig Cramolini 1805 – 1884

verh. Stettin.- Sankt Jakobikirche  23.02.1840

Cramolini, Ludwig Joseph ; Schauspieler und Sänger
Sohn von Johann Babtist Cramolini, Miniaturmaler und Porträtist, Musiklehrer in Wien.
”  Ludwig: * 20.3.1805 Wien, † 29.10.1884 Darmstadt/D. Sänger (Tenor) und Schauspieler. Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien (Kunstmaler). 1824 Debüt am Kärntnertortheater in Joconde von Nicolas Isouard, nach Stimmbildung sang er dort bis 1837 über 900 Vorstellungen. Nach einer Stimmkrise debütierte er 1836 am Burgtheater als Schauspieler. 1837–39 am Hoftheater in Braunschweig/D, dann in Berlin und Hamburg engagiert. Ab 1841 wirkte er in Darmstadt, wo er 1858 auch die Spielleitung der Oper übernahm. Seine Beliebtheit führte in Darmstadt zu einem C.-Kult (C.-Törtchen, C.-Kragen). C. war mit Fr. Schubert bekannt, er war einer der letzten Besucher am Sterbelager L. v. Beethovens und arrangierte das Doppelquartett bei dessen Begräbnis.” (Q1)
siehe auch Wikipedia:  https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Cramolini_(S%C3%A4nger)
Ein Sohn war der Oberstleutnant Ludwig Cramolini (*1847 – + 1926),
dessen Sohn ebenfalls Ludwig Cramolini, Generalmajor (*1879 – + 1957) 

118.9. Emma Caroline Küchenthal oo Ludwig Joseph Cramolini
23. Feb 1840 Sanct Jakobikirche Stettin

8. Generation

236.               Küchenthal, Johann Jacob I.
Bürger u. Handelsmann, Senator u. Kämmerer 
(10 Jahre) in Peine;

geb.  Peine 23.03.1717;
get.  Peine 25.03.1717;
gest. Peine 15.11.1774,
begr. Peine – der Grabstein an der Außenmauer der Friedhofskapelle

1717, 23.03. geb. in Peine;  25.03. get. in Peine;
1718, 01.04. starb in Peine die Mutter Helene von HAAGEN;
1718, Dezember heiratet der Vater Catharine MAXEN,(Stiefm.);
1730, 12.01 starb der Vater;
1731, heiratet die Stiefmutter den Kfm LEKZEN.; Joh. Jac. K. lernt die Handlung bei dem Stiefvater; 1734, starb der Stiefvater Kfm. LEKZEN in Peine.;
1747, 22.08. verh. in Peine mit Ilse Gertrud REBENTISCH;  <1744,22.08. verh. lt. (Q.2)>
1774, 23.11. gest. in Peine;

“Er wurde Anno 1717, den 23.März in Peine geboren, kaum ein Jahr alt verlor er seine Mutter, und bey dem Tode des Vaters noch keine 13 Jahre alt, blieb bei seiner geliebten Stiefmutter, weil auch der Stiefvater früh gestorben war, nachdem er die Handlung bei selbigem erlernt hatte, bis zu seinem 30.Lebensjahre, wo er mit wahrer kindlicher Liebe deren Handlung treu fortgesetzt hatte, verheiratete sich Anno 1747, den 22.Aug. mit der Jungfer Ilse Gertrud Rebentisch. Er starb Anno 1774, den 23.Novemb., nachdem er 28 Jahre eine reelle Handelung geführt und 10 Jahre Senator; und Kämmerer gewesen, als ein höchst rechtschaffener Mann und guter Christ in einem Alter von 57 Jahren 7 Monaten und 22 Tagen; seine Witwe + 20.8.1810, nachdem sie ihr Alter auf 88 Jahre 2 Monate gebracht hatte. Sie hat das allgemeine Lob einer fleißigen und rechtschaffenen Frau mit aus der Welt genommen, gesegnet sei ihr Andenken.” (Q.1);
Q: 1. Geschichte Küchenthal,1928,S.61;  2. AT Arthur Friedr.Bodenstedt;

verh. Peine 22.08.1747
237.              RebentischAnna Ilsa Gertrud
get. Peine 26.06.1723;
gest. Peine 20.08.1810

Grabstein Küchenthal-Rebentisch

 

.

Kinder:

1) Küchenthal, Ilse Margarethe
 geb.  Peine 24.01.1749; gest.  (jung gest.)

2) Küchenthal, Johann Heinrich II.
 Getreidehändler;
geb.  Peine 01.08.1751;
gest.  Peine 19.11.1834

3) Küchenthal, Johann Jacob II.; Kaufmann; geb.  Peine 11.12.1753;
get. Peine 13.12.1753; gest.  Peine 10.03.1824
verh. Peine 26.05.1778
Henken, Louise Margaretha; geb. 30.03.1754; gest. Peine 07.04.1793
verh. 2. Ehe Sossmar 22.05.1796
119.  Wilke (Wilken),Johanne Caroline; geb. Sossmar 05.05.1779;
get.  Sossmar 11.05.1779
gest.  Braunschweig 13.04.1837

4) Küchenthal, Johann August; geb.  Peine 17.07.1756; gest. (jung gest.)

5) Küchenthal, Johann Christoph; Getreidehändler; geb.  Peine 10.11.1758;
gest. Peine 09.11.1814

6) Küchenthal, Anna Sophie; geb. Peine 19.11.1761; gest. (jung gest.)

7) Küchenthal, Johann Gottlieb; geb.  Peine 03.02.1764; gest. (jung gest.)

9. Generation

472.               Küchenthal, Johann Paul
Kaufmann in Peine
geb. Ribbesbüttel, bei Peine 04.10.1678;
gest. Peine 12.01.1730;
begr. Peine, St.Jacobi, i.d.Kirche, unter dem Baptisterium

1678, 04.10. geb. in Ribbesbüttel,
1707 Bürger in Peine; (Q.2);
1707, 18.04 gründete er eine Getreide-Handlung in Peine,
1707, verh. mit Helene von HAAGEN;
1718, 01.04. starb seine 1.Ehefrau,
1718, Dezember, verh. mit Catharine MAXEN;
1730, 12.01. gest. in Peine; begr. in Peine, St.Jacob Kirche, unter dem Baptisterium  ;

Johann Paul Küchenthal “wurde am 4.Oktober Anno 1678 zu Rübbüttel gebohren, erlernte in Celle die Handlung, und zwar Manufaktur-Waaren, nachdem er als Handlungs-Diener mehrere Jahre in Hamburg conditioniret, etablirte er in Peine eine Getreidehandlung den 18.April 1707.Verheiratete sich in selbigem Jahre mit der Jungfer Helene von Haagen; nachdem diese erste Gattin den 1.April 1718 verstorben wahr (sic!) verheiratete er sich dasselbige Jahr im Dezember mit der Jungfer Catharine Maxen zum zweiten mahl, womit er gezeuget eine Tochter Nahmens Margarethe, welche sich an den Neuenstadtmüller nachherigen Getreidehändler Düwel verheiratet hat. Johann Paul starb den 12.Januar 1730 Morgens um 11 Uhr, nachdem er sein Alter gebracht auf 51 Jahre 2 Monate 22 Tage, er wahr ein braver aber sehr heftiger Mann, von sehr strengen Grundsätzen. Da er sich um unsere Stadt-Kirche sehr verdient gemacht hat, so ist auch sein Leichnam in der St.Jacob Kirche unter den Batisterium beigesetzt worden. Seine zweite Frau hat sich anno 1731 wieder verheiratet mit dem Herrn Kaufmann Lekzen (?), welcher aber 1734 ohne Kinder wieder starb, sie lebte noch bis zum 5.März 1768″. (Q.1); ;
<Quelle>  1. Geschichte Küchenthal,1928,S.55;  2. AT Arthur Friedr.Bodenstedt;

verh. 1. Ehe 1707
473.            von Hagen 1 (Haagen), Helene
geb. um 1680;
gest. Peine 01.04.1718
verh. 2. Ehe  .. 12.1718
Maxen, Catherine
geb.
gest.  05.03.1768
sie verh. 2. Ehe  1731
Lekzen (?) NN.
Kaufmann
gest.  1734

Kinder:
1) Küchenthal, NN. Tochter; geb.  Peine ; gest. (jung gest.), Peine

2) Küchenthal, NN. Tochter; geb.   Peine ; gest. (jung gest.), Peine

3) Küchenthal, Johann Jacob I.; Handelsmann; geb.  Peine 23.03.1717;
get. Peine 25.03.1717; gest. Peine 15.11.1774
verh. Peine 22.08.1747
Rebentisch, Anna Ilsa Gertrud; get. Peine 26.06.1723; gest. Peine 20.08.1810

10. Generation

944.               Küchenthal, Johann Heinrich I.
Pastor; 14 Jahre zu Ribbüttel Amts Gifhorn, hernach im 5.Jahre zu Obershagen Amts Burgtorf”
geb. Nordhausen 11.03.1639;
get. Nordhausen, (St.Blasii) 15.03.1639;
gest. Obershagen, Amt Burgdorf 15.09.1689
1639, 11.03. geb. in Nordhausen,; 15.03. get. in Nordhausen (St.Blasii,T.R.1639);
1670, 06.11. Pastor zu Ribbesbüttel bei Gifhorn;
1671, verh. mit Anna Sophie COLDITZ;
1685 nach Obershagen, Amt Burgdorf “translociret” (+15.9.1689);
1689, 15.09. gest. in Obershagen, (50J.6M.4Tg.,an der Ruhr);

- Pastoren in Ribbesbüttel (Lüneburg, Gifhorn): (S.II 305); “1670-1685 Johannes KÜCHENTHAL, S. d. Bäckers in Nordhausen; Andr. K., n. P. in Obershagen.” (Q.3);
- Pastoren in Obershagen (Lüneburg,Burgdorf): (S.II 217); “1685-1689 Johann Heinrich KÜCHENTHAL, v. P. in Ribbesbüttel,; +15.10.1689.” (Q.3);
-”Johann Heinrich, .., studierte in Helmstedt (immatrikuliert; 6.März 1664), wurde am 6.November 1670 Pastor zu Ribbesbüttel bei Gifhorn im Lüneburgischen, wegen Streitigkeiten mit seinem Edelmann und Patron 1685 nach Obershagen im Amt Burgdorf translociret. 1671 verheiratete er sich mit Anna; Sophia Colditz aus Hildesheim,..” (Tochter von Ludolf Colditz und seiner Frau Ilsabe Eickhoff, in Hildesheim, Dammstr. Nr.1349) ..”1673 kommt zum ersten Male unter den aus wärts Wohnenden(extraneis) (in Hildesheim) Herr Johann Heinricus Küchendahl vor; die Witwe Ludolfs dagegen fehlt, ist also wohl gestorben. An des Pastors K. Stelle tritt 1691 (das Register von 1690 fehlt) seine Witwe, welche 1698 verschwindet. Johann Heinrich Küchenthal starb am 15.; September 1689 in einem Alter von 50 Jahren, 6 Monaten und 4 Tagen, nachdem er 8 Tage an der Ruhr darnieder gelegen hatte, “als ein guter Christ”. (Q.1);
“In dem 84 Seiten starken kleinen Buche “aus 18.Jahrhunderten.” Geschichter und Bilder aus dem Papenteich. Von Karl Fiesel, Pastor und Vorsteher der Arbeiterkolonie Kästorf. Gifhorn 1897. Druck und Verlag der G.Schulzeschen Buchdruckerei (Adolf Enke) ist im II.Teil “Chronik des Kirchspiels Ribbesbüttel im Papenteich” über Johann Heinrich Küchenthal folgendes zu lesen: 1. S.35. …Die Not nach dem 30jährigen Kriege.. Die Armut der damaligen Zeit spiegelt sich deutlich in den Kirchenrechnungen.1683 legt Pastor Küchentahl über einen 13jährigen Zeitraum auf einmal Rechnung ab und bemerkte dabei, “daß die arme Kirche reicher ist an Restanten als an einkommenden Geldern”. S.37. Kirchlicher Zustand nach dem Kriege. Ein besonders lebhaftes Streiflicht auf die Zeit nach dem dreißigjährigen Kriege wirft der von 1631-85 sich hinziehende Wiederaufbau des eingeäscherten Pfarrhauses…; Mit diesem Zustand des Hauses stimmt, was die Baurechnung; des Pastor Küchentahl aus 1670-83 erkennen läßt. Wenn z.B. in der Speisekammer “die lange Wand” ganz ausgefallen war, wenn die Wände, der an der Straße stehenden Scheune so verfallen waren, daß Pastor das Futter darin vor dem Vieh nicht retten konnte und um das Heu auf seinen Hausboden bringen zu können, erst den Boden über dem Pferdestall und den “Boden vom Feuerherd an bis über die halbe Dehle” neu machen lassen muß “mit ricken, welche der Herr Patron ins Pfarrhaus verehrte”, wenn Pastor ferner den Schafstall neu gründet und mit Brettern ausschlägt, weil er “ihn zum mesten der Schweine gebrauchen mußte, weil in dem Schweinestall unterm Scheuer (Vorscheuer) alle wände los und baufällig waren”,- wenn die “bauern das Dach niehmals recht in stand halten können, sodaß die Sparren nach langheit der Zeit sehr mürbe und wurmfähig geworden sind und das Dach aller ohrten durchregnet” – so kann man sich ungefähr eine Vorstellung machen von der Häuslichkeit eines Pastors in dem Jahrhundert des großen Krieges… S.40 .. die Dorfeingesessenen waren sehr widerspenstig und säumig, so daß Pastor Küchentahl, der den ganzen Bau nach seinem Ermessen leitet, für ausgebliebenen Handdienst der Kötner Tagelohn und Kost ausgeben muß… S.41: …Aus dem Armenkasten wurden wieder einmal 15 Gulden genommen für den Rest der Baurechnung hat Ehren Küchentahl “unvermeidlicher Not halbe vorschuß thun müssen” mit fast 46 Gulden. Trotz alledem hat Küchentahl noch bittere Anfeindungen ertragen müssen. Er macht am Ende der Baurechnung seinem geplagten Herzen Luft mit der rührenden Klage: “Was betrifft die beßerung des Pfarrhauses vielfeltig belohnte handarbeit, welche doch den eingepfarrten sogenannten Köhtern zukömmt und doch durch einen taglöhner so vielfeltig hat geschehen und von mir verlohnet werden müssen, darüber will ich wider die beschuldigungen meine unschuld mündlich augenscheinlich und handgreiflich darthun; so wird mein beschuldiger treffen; und an ihnen wahr werden daß Wort Jesu:aber ihr habt nicht gewolt. Wie sie selbiges an sich wahr gemacht mit unfleiß; zum Sonntäglichen und wöchentlichen Gottesdienst, Katechismuslehre, besuchungen, Kindererziehung und Haltung zur Schule, also auch mit ihrer Handarbeit: Sie haben nicht gewolt. Gott ist’s Zeuge … Gott gebe ihnen erkenntniß und vergebe ihnen alle ihre sünden.”… S.49:.. Für Altarlichte verwendet der Kirchenärar jährlich 3 Pfund Wachs, später verehrten nach Vorgang des Pastor Küchentahl angesehene Gemeindeglieder die fertigen Lichte, welche ziemlich viel Geld kosteten….Der während des Pfarrhausbaues vielgeschmähte Pastor Küchentahl und dessen Frau Anna Sophie Kolditz verehrten der Kirche 1678 den silbernen, innen vergoldeten Kelch, welcher noch heute nach mehr als 200 Jahren; im Gebrauch ist…” (Q.1);

- “.. sein seliger Herr Vater ist gewesen Johannes Henricus Küchenthal, erstlich Prediger 14 Jahre zu Ribbüttel Amts Gifhorn, hernach im 5.Jahre zu Obershagen Amts Burgtorf” (Q2).

Nach der Bestallungsurkunde wurde Küchenthal erst 1688 in Obershagen eingeführt.
https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v3279993&icomefrom=search

Küchenthal – Bestallung Obershagen

Q: 1. Geschichte Küchenthal,1928,S.47f;  2. LP Roth R.3945 (f.Sohn Christoph Heinr.Küchenthal+1731); 3. Ph.Meyer, Die Pastoren d. Landeskirchen Hann…seit d.Ref.

verh. 1671
945.              Colditz, Anna Sophie (Kolditz)
Tochter von Ludolph Colditz, Ratsherr in Hildesheim, und Ilsabe Eickhoff
geb. Hildesheim ;
gest. um 1698

Kinder:
1) Küchenthal, Ludolf Andreas; gest.  (minderjährig)

2) Küchenthal, Johann Friderich; gest.  (minderjährig)

3) Küchenthal, Johann Otto; Kaufmann; geb. 01.10.1674; gest. Peine 02.03.1707

4) Küchenthal, Christoph Heinrich I.; Pastor; geb.  Ribbesbüttel 08.06.1676;
gest. Groß Hehlen 21.02.1731; begr. Groß Hehlen 28.02.1731

5) Küchenthal, Johann Paul; Kaufmann; geb.   Ribbesbüttel, b. Peine 04.10.1678;
gest. Peine 12.01.1730; begr. Peine, St.Jacobi, i.d.Kirche, u.d. Baptisterium
verh. 1707
von Hagen 1 (Haagen), Helene; geb. um 1680; gest. Peine 01.04.1718

11. Generation

1.888.           Küchenthal, Andreas
Bäcker in Nordhausen.
begr. Nordhausen 09.03.1675

1627, dom.Jubilate,verh.in Nordhausen,St.Jacobi(Tr.Reg.No.7); 1675, 09.03., begr. in Nordhausen (St.Blasii Begr.R.Nr.38);  ”Andreas Küchenthal ist Begründer des 1.Hauptstammes und wahrscheinlich der älteste Sohn seines Vaters, dessen Gewerbe (Bäcker) er auch zu Nordhausen betrieb. Sein Geburtstag; steht nicht fest, die Kirchenbücher der St.Jacobi Kirche, deren Vorsteher sein Vater war, beginnen erst 1624. Er wird 1627 dom. Jubilate als “Andreas Kuchenthal” kopulieret mit Jungfrau Catharina Erna Johann Bapst, pfarhers zu Brücken Tochter (St.Jacobi Tr.R.No.7).
“Andreae Küchenthals” Schwiegermutter wurde am 26.Mai 1641 begraben (St.Blasii,Begr.R.).
Seine Frau ist Pate am 20.März 1629 bei Bastian N. Kind Katharina Elisabeth (Altendorffer K.B.Tr.R.fol.11 Nr.8), am 30.August 1631 bei des Schlossers Tiefmann Kind Johann Wolffgang (St.Petri T.R.S.162), am 2.November 1634 bei Jacob Duderstadts Tochter (Altendorffer K.B.T.R.fol.14b Nr.16), am 15.Oktober 1640 bei Hans Reinhard von Adel Sohn David George (Altendorffer K.B.T.R.fol.19,Nr.18), und am 8.September 1642 bei Hans Haselbachs Kind Katharine Gertrud (St.Petri S.219).
Er wurde begraben am 9.März 1675 (St.Blasii Begr. R.Nr.38), seine Witwe (“Relicta”) Frau Anna Catharina am 7.Juni 1680 (St.Blasii Begr.R.Nr.20).
Über seinen Grundbesitz inNordhausen geben die alten Grundbücher der Stadt Nordhausen Auskunft. Aus des Rates Grund- und Erbebuch II (Stadtarchiv Nordhausen II W.a.2a):
1. Andres Kuchenthal habet domum des Hans Bapst, welches dieser ad 1300 Reichsthaler am 15.Juli Anno 1625 erkauft; hatte, vormege des Pfarrers Johann Bapst Volmacht eigenthümblich und erblich im vorigen Kauffactum den 31. (?); anno 1627 (fol.15a). – Das Haus, welches im Neuerwegsviertel (Marktkirchenbezirk) lag, wird April 1630 verkauft.
2. Andres Kuchenthal erkauft Nicol Wendes Haus ad 290Gulden den 1.April 1629 und weil 36 Gulden Geschoß, schatzung und anderes darauf stehen, so sol er alle Jahr 12 Gulden abgeben und nicht VI fl. (fol.102b). – Das Haus, vor den Barfüßen (Barfüßerstraße) im St.Blasiikirchenbezirke gelegen, wird am 13.Oktober 1641 an Andres Bapst verkauft.
3. Andres Küchenthall habet domum von Hans Günther Heunen und dessen Vormunden und den interessierten Pfeifferschen Erben ad 775 fl.(Gulden), actum den 15.Sept. anno 1641 (Fol.231b).- In dem Schatzungs-Register von 1628 (II.H.c.16) ist auf  fol. 55 b eingetragen: Im Neuerwegs-Viertel: 2 Thlr.9 Groschen 914 fl.(Gulden); (d.i.Abgabe!) (d.i.Wert des Hauses); — “..Der Großvater väterlicher Seite hat geheißen Andreas Küchenthal, ein Becker in Nordhausen,..” (Q.2);

Q: 1. Geschichte Küchenthal,1928,S.46/47 + 51;  2. LP Roth R3945 (für Enkel Christoph Heinrich K.,+1731); (abgedr. in (Q.1),S.51).

verh. Nordhausen 1627
1.889.           Bapst (Pabst), Catharina Erna
geb. um 1610;
begr. Nordhausen 07.06.1680

Kinder:
1) Küchenthal, Magdalena; get. Nordhausen, (St.Nicolai) 14.03.1628
verh. Nordhausen 03.09.1650
Michel, Daniel

2) Küchenthal, Catharina Margarethe; get. Nordhausen, (St.Blasii) 07.11.1630

3) Küchenthal, Caspar Henrich; get. Nordhausen, (St.Blasii) 16.12.1632

4) Küchenthal, Elisabeth Susanne; get. Nordhausen, (St.Blasii) 02.04.1634;
begr. Nordhausen, (St.Blasii) 01.03.1668

5) Küchenthal, Anna; get. Nordhausen, (St.Blasii) 21.08.1636

6) Küchenthal, Johann Heinrich I.; Pastor; geb. Nordhausen 11.03.1639;
get. Nordhausen, (St.Blasii) 15.03.1639; gest. Obershagen, Amt, Burgdorf 15.09.1689
verh. 1671
Colditz (Kolditz), Anna Sophie; geb.   Hildesheim ; gest.  um 1698

7) Küchenthal, Christina; get. Nordhausen, (St.Petri) 13.02.1642
verh. Nordhausen 24.01.1675
Güntzel, Christoph

8) Küchenthal, Marie Margarethe; get. Nordhausen, (St.Petri) 14.07.1644

9) Küchenthal, Anna Martha; get. Nordhausen, (St.Petri) 14.09.1646
verh. Nordhausen, (St.Blasii) 12.11.1665
Jöring, Marcus Ernst

10) Küchenthal, Johan Andreas; get. Nordhausen, (St.Petri) 23.09.1650;
begr. Nordhausen, (St.Petri) 11.10.1650

12. Generation

3.776.           Küchenthal, Johannes III. (Hans)
Gildemeister der Bäckergilde und Vorsteher der St.Jacobi-Kirche in Nordhausen.
begr. Nordhausen 22.10.1642
verh. 1604
3.777.           Bonsacks, Elisabeth
 begr. Nordhausen, St.Jacobi 12.11.1626

Kind:
1) Küchenthal, Andreas; Bäcker; begr. Nordhausen 09.03.1675
verh. Nordhausen 1627
Bapst (Pabst), Catharina Erna; geb.  um 1610; begr. Nordhausen 07.06.1680

13. Generation

7.552.           Küchenthal (Keuchenthal), Johannes II.
 Prediger in St.Andreasberg
geb. Ellrich 1520;
gest. St.Andreasberg 1583
verh.
7.553.           Beckers, Christine
Tochter des Balthasar Beckers, Ratsherr in Ellrich
gest. St.Andreasberg um 1577

“Lutherischer Prediger in St.Andreasberg (vor 1552-1583); Er machte sich verdient durch Herausgabe der “Kirchengesenge; latinisch und deutsch”, Wittenberg 1573, in folio, eines jetzt sehr seltenen Buches, welches sich lange Zeit im Besitze des Hauptstammes Andreas befunden hat. In Andreasberg brach 1577 die Pest aus “und war bei dem allgemeinen Elende daselbst noch dieses, daß der bisherige Prediger Nahmens Johann Küchenthaler, nachdem seine Ehefrau sowohl als die Kinder an der Pest gestorben, ebenfalls damit befallen wurde. Nun kam zwar derselbe noch mit dem Leben davon; es begab sich aber hernach mit ihm zu einer langwierigen Krank- und Schwachheit, sodaß er die Kranken zu besuchen und zu einem sel. Abschiede zu bereiten, auch vielweniger zu predigen, nicht im Stande war.” (Q1)

Quellen:
1. Geschichte Küchenthal,1928,
2. Wikipedia: Johannes Keuchenthal
3.Artikel „Keuchenthal, Johannes“ von Otto Kade in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 15 (1882), S. 689–691, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Keuchenthal,_Johannes&oldid=2499817 (Version vom 8. November 2016, 11:46 Uhr UTC)

Kind:
1) Küchenthal, Johannes III. (Hans); Bäcker; begr. Nordhausen 22.10.1642
verh.1604
Bonsacks, Elisabeth; begr. Nordhausen, St.Jacobi 12.11.1626

14. Generation

15.104.          Küchenthal,  Michael
stud. 1507 in Erfurt; Pleban in Niedersachswerfen, später Pleban in Ellrich;
1550 erster ev. Prediger in Ellrich.
Q: http://www.genealogienetz.de/reg/THU/NDH/ellri-p.html
” Als Pfarrer wirkten in Ellrich”
geb. um 1490;
gest. Ellrich, 1550 / 1551 (1551 Nachfolger)
verh. mit NN.

Kind:
1) Küchenthal, Johannes II.; Prediger; geb. Ellrich 1520; gest. St.Andreasberg 1583
verh.
Beckers, Christine; gest.  St.Andreasberg um 1577

15. Generation

30.208.         Küchenthal, Johann Michael (?)
Amtsschösser in Utleben
geb. um 1450
verh. mit NN.

Kind:
1) Küchenthal,  Michael; Prediger; geb.  um 1490; gest. Ellrich, (?) 1550
verh. mit NN.

16. Generation

60.416.         Küchenthal, Lippold
1479 Baumeister, 1485 als Kämmerer in Bleicherode genannt.
gest. nach 1500
verh. um 1450
60.417.         NN., Katharina

Kind:
1) Küchenthal, Johann Michael (?); Amtsschösser; geb.  um 1450
verh. mit NN.

17. Generation

120.832.       Küchenthal, NN.
verh. mit NN.

Kind:
1) Küchenthal, Lippold; Kämmerer; gest. nach 1500
verh. um 1450
NN., Katharina

18. Generation

241.664.       Küchenthal, Hans
gest.
Bürger in Bleicherode. Erbaute1419 mit seinem Bruder die Rosenkirche zu Elende,
heute OT von Bleicherode.
verh. mit NN.

Kind:
1) Küchenthal, NN.
verh. mit NN.

 

http://www.manfredgrund.de/118.0.html
Da mit der Zeit diese Wegekapelle für die vielen Besucher und Pilger zu klein wurde, entschloss man sich, ein größeres Bauwerk, die spätere Rosenkirche, zu errichten. Den Beginn der Bauzeit gibt ein Stein auf der Südseite des Altarraumes an. Demnach ist am 30. August 1419 dieses Werk zu Ehren der Jungfrau Maria begonnen worden. Als Stifter und Erbauer der Kirche werden die Brüder Küchenthal, der eine ein Priester, der andere ein Bürger zu Bleicherode, genannt. 1799 wurde die Kirche wegen Baufälligkeit des Daches bis auf die südliche Kapelle abgebrochen.

Wie lange die Wallfahrten gedauert haben, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Jedenfalls bis zur Einführung der Reformation in der Grafschaft Hohnstein, so nach dem Codex, der in der Haupt- und Propsteikirche Heiligenstadt aufbewahrt wird.

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Quellen:
1.  Ludwig Cramolini:  http://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_C/Cramolini_Familie.xml