35.840. Melsheimer, Johann

Melsheimer

16. Generation

35.840.         Melsheimer, Johann
Landschreiber des Landgrafen zu Hessen
geb.   um 1435
gest. 20.11.1497
verh.   1467
35.841.       von Grebenroth, Margarethe
geb.     um 1435
gest.

Kinder:
1) 17.920. Melsheimer, Christofel
geb. um 1460;  gest.  um 1520
verh. NN. 

2)  Melsheimer, Konrad
geb.  um 1460

 

In den Regesten der Landgrafen von Hessen wir Johann Melsheimer in 11 Urkunden zwischen dem 26. Mai 1486 und dem 20. Juni 1490 erwähnt. Die drei weiteren betreffen die Söhne, besonders Sohn Christoph.
http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/gsearch/sort/sortierdatum+asc/page/1/sn/lgr?q=Melsheimer 

1. Öffnung der Zollkiste in Gernsheim, 1486 Mai 26
2. Verfügungen über das Lehen Sprendlingen, 1489 Juli 23
3. Anna Saissen erhält eine Wiederkaufsgülte, 1490 März 22
4. Johann von Glauburg erhält eine Wiederkaufsgülte, 1490 März 23
5. Georg Blume erhält eine Wiederkaufsgülte, 1490 März 23
6. Johann Melsheimers Knecht bleibt mit einem lahmenden Pferd in Ober-Rosbach, 1490 März 25
7. Die von Diez erhalten ein Ablösungsgülte von Wilhelm III., 1490 März 27
8. Jakob Geych erhält 12 1/2 fl. in Gold, 1490 März 30
9. Die Brüder von Wallbrunn erhalten Ersatz für 1000 Malter Korn in Darmstadt, 1490 April 14
10. Peter Fladicheim bestätigt die vollständige Rückzahlung seiner Außenstände, 1490 April 25
11. Johannes Melsheimer soll die Zeche des Landgrafen in einem Gasthaus bezahlen, 1490 Juni 20
12. Wilhelm III. belehnt Christof Melsheimer, 1491 November 20
13. Christof und Konrad Melsheimer erhalten das Lehen ihrer Großmutter, 1491 November 20
14. Streit zwischen Heinrich von Babenhausen und Christoph Melsheimer, 1491 November 29

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Besonders interessant für die Familiengeschichte ist die Urkunde vom 23. Juli 1489 über die Verfügung über das Lehen von Sprendlingen:
“ Landgraf Wilhelm [III.] bekundet, daß der +Konrad von Grebenroth das Dorf Sprendlingen mit Kirchsatz, Gericht und Herberge sowie einen Freihof zu Darmstadt mit Zubehör samt dem Eckern-Recht für 32 Schweine und einen Eber in der Mark als Mannlehen und vier Pfund Geld als Burglehen zu Darmstadt, dazu zwei Gärten und zwei Hofstätten von dem +Grafen Philipp von Katzenelnbogen als Burglehen zu Dornberg besaß. Der +Graf Johann von Katzenelnbogen hatte den +Konrad bevollmächtigt, seine Frau Agnes Bucklin auf diesen Hof zu bewittumen und danach zugelassen, daß Agnes die Lehengüter je zur Hälfte ihren Töchtern Margarete mit dem Schwiegersohn Johann Melsheimer und Magdalene mit dem Schwiegersohn Hans von Sörgenloch gen. Gensfleisch übergeben durfte, ausgenommen den Kirchsatz zu Sprendlingen, den sich der Graf vorbehielt. Landgraf Wilhelm belehnt daher nun Hans von Sörgenloch gen. Gensfteisch mit dem halben Lehen als Burglehen zu Dornberg, wie er es vom +Landgrafen Heinrich III. zu Lehen trug und behält sich den Rückfall der Lehenhälfte beim Fehlen von Lehenerben vor.
Dornstag nach sant Marien Magdalenen tag. ”