1.176.510. Morkerke 2, Thomas

Morkerke

21. Generation

1.176.510.     Morkerke 2, Thomas
1365 Ratsherr, 1386 Bürgermeister in Lübeck, Schildstr. 10; Zirkelbruder,
1369 Befehlshaber gegen Kg. Waldemar v. Dänemark.;
läßt von Detmar Lübecker Chronik anfertigen;
gest. Lübeck  19.04.1401
verh. 1. Ehe Lübeck
Plescow, Christina
Tochter des Johann Pleskow  (Lutterbeck 187/ S.343)
verh. 2. Ehe Lübeck nach 1375
1.176.511.   BrüggemakerAdelheid (Alheyd / Taleke)
Tochter des Thiderick Brüggemaker ,
geb.                         gest.
.          sie verh. 1. Ehe Lübeck 1369
.          von Alen, Eberhard
.          geb.                 gest.
verh. 3. Ehe Lübeck
Wesseler, Alheyd / Taleke
Tochter des Johan Wesseler (Lutterbeck 289 / S.428)

Kinder: 2. Ehe
1) Morkerke 2, Albert

2)  =588.255. Morkerke 2, Adelheid (Alheyd, Taleke) 
geb.                 gest.
verh.
588.254.   Lange 2., Johann
1408 Ratsherr (Neuer Rat), 1408-09 Bürgermeister in Lübeck,
Königstr. 15, Breite Str. 18;
geb.  Lübeck , gest. Lübeck 1415;

3) Morkerke 2, Elisabeth
 Nonne

4) Morkerke 2, Johan

5) Morkerke 2, Thomas

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v. Melle, S.132:

„7. Thomas, der Ratsherr, dessen Ehefrauen 1362 die Tochter des Johannes Pleskau und 1375 Adelheid oder Taleke, die Tochter des Dietrich Brüggemaker gewesen sind. Thomas war gegen die vandalischen Räuber mit seinem Amtskollegen Heinrich Westhoven im Jahr 1385 aufgetreten und nachdem 35 Schlupfwinkel zerstört waren, war er als Sieger in die Stadt zurückgekehrt. Endlich vertauschte er im Jahr 1401 das Leben mit dem Tod.“

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Lutterbeck    159 / S.306  :

Ratsmitglied:  1465- 1401

Aufgab en und Funktionen:            Vertreter des Rats auf Hansetagen in Lübeck (1380, 1386 – 1398, insgesamt 15-mal), Stralsund (1381) und Wismar (1382), Befehlshaber im Krieg 1369 und 1385 bei militärischen Einsätzen in Mecklenburg. 1385 Vogt, 1400 Vorsteher der Aegidienkirche.

Bürgermeister bereits 1389.

Mitglied der Zirkelgesellschaft.

Wirtschaftliche Verhältnisse:

Grundbesitz in Lübeck:            …s.S. 308

Wohnhaus: seit 1375 Schildstr. 10 (JohQ 693)

Sonstiger Besitz: Erwirbt 1358 mit seinen Brüdern das halbe Dorf Bliesdorf und stiftet damit 1364 eine Vikarie. Verkauft 1364 für 125 m.d. Dorfund Hof Niendorf. Besitzt 1380 die Dörfer Hollenbeck bei Mölln und Schuldorf bei Lauenburg. Verfügt über Besitz im Dorf Hemmelsdorf.

Stiftungen:            Stiftet mit seinen Brüdern eine mit der Hälfte des Dorfes Bliesdorf dotierte Vikarie in der Petrikirche.

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Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Morkerke  (Auszug 15.09.2018)
Thomas Morkerke
 (* um 1330; † 1401) war Bürgermeister der Hansestadt Lübeck. Er stammt aus einer alten Kaufmannsfamilie aus Lübeck. Sein Großvater Thomas Morkerke (1270–1340) war der Stifter eines Altars und der Morkerkenkapelle in St. Petri. Er selbst spendete der Kirche zusätzlich eine Vikarie.

Leben
Nach vielen Jahren als Kaufmann trat er der Zirkelgesellschaft bei. Von 1365 bis 1395 war er als Ratsherr im Lübecker Stadtrat vertreten, wobei er im Jahre 1386 zum Bürgermeister dieser Stadt gewählt wurde. Zwischenzeitlich repräsentierte er im Zeitraum von 1380 bis 1398 bei verschiedenen Hansetagen die Stadt. Als Kriegshauptmann beteiligte Morkerke sich 1385 zusammen mit dem späteren Bürgermeister Hinrich Westhof († 1415) an einer Militäraktion in Mecklenburg, in deren Verlauf die Lübecker Truppen dort mehrere Burgen adliger Raubritter wie die des Heinrich von Bülow gen. Grotekop zerstörten.

Thomas Morkerke kaufte 1364 Gut Brandenbaum und Niendorf und später noch Gut Hemmelsdorf. Er war zunächst mit Christine Pleskow (1325–1368) verheiratet, mit der er zwei Kinder hatte. Nach Christines Tod heiratete er im Jahre 1369 die Witwe des Bürgermeisters Eberhard von Alen (1280–1342), Adelheid, geborene Brüggemaker, und zuletzt im Jahr 1375 Adelheid Wesseler. Morkerke bewohnte in Lübeck das Haus Schildstraße 10.

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Kapellen der Petrikirche in Lübeck
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kapellen_der_Petrikirche_in_L%C3%BCbeck (Auszug 15.09.2018)
Liste der Seiten- und Turmkapellen der Petrikirche (Lübeck). Die ursprüngliche Ausstattung der Kapellen ging durch ständige Erneuerungen der Innenausstattung der Kirche und durch den Luftangriff auf Lübeck im Zweiten Weltkrieg verloren.

Morkerkenkapelle
In den ersten zwei Jochen am westlichen Ende der Nordwand, erbaut von Thomas Morkerke (wirksam 1301–1333). 1364 gemeinsame Vikarienstiftung seines Enkels, des Lübecker Bürgermeisters Thomas Morkerke, und seiner drei Brüder.

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