18.831.164. Morneweg, Bertram

Morneweg

25. Generation     

Bertram Morneweg

Bertram Morneweg

18.831.164.  Morneweg, Bertram

 Ratsmitglied in Lübeck 1271, 1277, 1278, 1281, 1282,
1283, 1285; um 1286 in England.
Hauptstifter des Heilig-Geist-Hospitals in Lübeck.
gest. Lübeck 01.11.1286;
begr. Lübeck, St. Johannis-Kloster – Kirche
verh.
18.831.165. NN., Gertrudis (Ghese) 
1287 als Witwe genannt; sie stiftete 1305 eine Vikarie in der Petrikirche zu Lübeck,
Bestätig. der Stiftung 22. Juni 1305 (Bau- u. Kunstdenkm. Bd.II. S.12)
gest. Lübeck nach 1305

Kinder:
9.415.582.  1) Morneweg, Hermann I.; Bürgermeister;
geb. Lübeck ; gest. Lübeck 25.01.1338
verh.  Lübeck vor 1309
de RaceborgThiburga

2) Morneweg, Bertram
Geistlicher

3) Morneweg, Elisabeth
verh.
4.707.776.  van Luneborch, Alexander ; (Lutterbeck 143 – fraglich – angebl. seine 2. Ehe)

4) Morneweg, Greta
verh.
vamme Stene, Meinrik ; (Lutterbeck 227)

5) Morneweg, Nicolaus

6) Morneweg, Windele
verh.
Goldoghe, Rodolf  ; (Lutterbeck 104) – Ratsherr in Lübeck

7) Morneweg, Meinrich (Meinekinus)
„Meinrich (der auch Meinekinus genannt wurde) war 1309 verheiratet mit
Mechtildis, der Witwe des Mathias Zabel. Er starb 1327 und wurde beerdigt in
der Kirche des Heiligen Johannes, wo auf seinem Grabstein geschrieben steht:
  “Im Jahre des Herrn 1327 starb am folgenden Tage des Barnabas [12. Juni]
    Meinrich Mornewech” (v. Melle, Notitia.., S.113)

8) Morneweg, Johannes
Die Söhne Meinrich und Johannes werden bei v. Melle, jedoch nicht bei
Lutterbeck erwähnt.

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Bertram Morneweg gehörte zu den Gründern des Heiligen – Geist – Hospitals, wo sich im östlichen Bogenfeld  an der Nordwand der Kirche sein Fresko – Medaillonbild aus dem Ende des XIII. Jahrhunderts, das 1866 in Oelfarbe wieder hergestellt wurde, noch heute befindet.

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Ratslinie (225) Bertram Morneweg.                                                             Ratsmitglied 1271 – 1286

Er scheint, bevor er sich dauernd in Lübeck niederließ, sich als Kaufmann in Lynn (England) aufgehalten zu haben. 1286 wird er von der Stadt nach England gesandt, um dort die Freigabe von Gütern Schiffbrüchiger durchzusetzen, und wahrscheinlich auch, um den König Eduard zur Wahrung der Neutralität in Lübecks Streit mit Norwegen zu veranlassen. Er gehörte zu den Gründern des jetzigen Heil.-Geist-Hospitals.

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Bau-und Kunstdenkmäler, Bd. IV,1, S. 31:

Der Grabstein des am 1. Nov. 1286 gestorbenen Ratsherren Bertram Mornewech mit der Inschrift :
Anno Domini M.CC.LXXX (VI) in die omnium sanctorum obiit dominus Bertrammus Mornewech

Der Grabstein befand sich im Langhaus der St. Johanniskirche. Er ist nicht erhalten.

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Auszug aus Aufzeichnungen Prof. Dr. med. Adolph Becker (ca. 1934):

„Bertram Morneweg wurde geboren in Lübeck und starb in Lübeck zwischen September 1286 und Februar 1287, wahrscheinlich am 1.11.1286. Er wurde begraben im Langhaus der Kirche des St. Johannis Jungfrauen Klosters.

Nach der Überlieferung soll Bertram Morneweg ein Findelkind gewesen sein und von einem reichen Lübecker Kaufmann in sein Haus genommen und erzogen worden sein. Als er dem Knabenalter entwachsen war, wies ihn sein Herr darauf hin, sich in der Fremde weiter umzusehen. Auf die Frage, wann er reisen wolle, gab er immer zur Antwort: „Morgen will ich weg „! so daß man ihn allgemein schon „Morneweg“ nannte. Eines Morgens war der Knabe verschwunden und auf dem Tische stand mit Kreide: „Morneweg ist all weg“. Heimlich hatte er sich mit einem Geschäftsfreunde seines Herrn, dem der Junge gefiel, auf ein Schiff begeben und segelte über Riga nach Rußland. Dort war er lange Zeit bei seinem neuen Gönner eifrig und strebsam tätig. Als dieser starb, vermachte er ihm sein Geschäft und all sein Gut. Als schwer reicher Mann kehrte er nach Jahren nach Lübeck zurück, heiratete hier die Tochter seines Pflegevaters, wurde bald Ratsherr und stiftete aus Dankbarkeit den Umbau des Heiligen Geist Hospitals.

Morneweg war nicht , wie die Überlieferung es will, der Gründer  des Anfang des XIII. Jahrhunderts gegründeten Heiligen Geist Hospitals zu Lübeck, sondern als damaliger Vorsteher des Hospitales gehörte er mit zu den Gründern des 1286 auf dem Kaufberge, dem heutigen Geibelplatz, vollendeten Umbaus des Heiligen Geist Hospitals, das ursprünglich am Klingenberg (Ecke Pferdemarkt und Marlesgrube) gelegen war und hier am 15.6.1276  (St. Veitstag) bei dem vierten grossen Brande welcher in Lübeck seit seiner Gründung wütete, mit dem grössten Teil der Häuser der Stadt ein Raub der Flammen wurde. Er soll „nach vollendetem Bau noch ein ansehnliches Kapital niedergesetzet haben, welches hinlänglich gewesen sei, dieses weitläufige Gebäude  zum 2ten  Male, falls es durch Feuer zerstört werden sollte, wieder aufzurichten.“ “Es ist dies Hospital zur Verpflegung der Armen sowohl Männer als Weiber bestimmt und sind zu solchem Behuf ansehnliche Landgüter und Einkünfte  von dem Stifter desselben dabey vermachet worden.“ (Joh. Rudolph Becker, umständliche Geschichte der Kaiserlichen und des Heiligen Römischen Reiches  freyen Stadt Lübeck. Lübeck 1782. Band I. S. 219 ff.) –

Bevor Bertram Morneweg sich dauernd in Lübeck niederließ, scheint er sich als Kaufmann in Lynn (England) 1271 aufgehalten zu haben.

Im Jahre 1286 (!) wurde er von der Stadt nach England gesandt, um dort die Freigabe von Gütern Schiffbrüchiger durchzusetzen, und wahrscheinlich auch, um den König Eduard zur Wahrung der Neutralität im Streit mit Norwegen zu veranlassen.

Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck – die Stifter

Das Brustbild von Bertram Morneweg mit zum Gebet erhobenen Händen befindet sich in einem kreisrunden Medaillon mit der Umschrift: „Bertramus Mornewech. Orate pro eo“ unter 12 Medaillon zu oberst  rechts von dem in einer Regenbogenmandorla dargestellten segnenden Christus im östlichen Bogenfeld an der Nordwand der Kirche des Heiligen Geist Hospitals.

Diese Bilder, welche aus dem Ende des 13. Jahrhundert stammen, und 12 Wohltäter des Hospitals darstellen, sind 1866 unter der obersten Putzschicht aufgefunden und durch die Hand eines mit der Technik des Mittelalters wenig vertrauten Restaurators  (Stolle) in Ölfarbe wieder hergestellt, so daß der ursprüngliche Stilcharakter der Darstellungen verloren gegangen ist. Trotzdem behält die Malerei, des Gegenstandes und der Art der Anordnung wegen, ein hervorragendes Interesse. „

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800 Jahre Lübeck / Klöcking, S. 33: VIII.  1310 – 1340  / Ausbau der Stellung.

„Die hansische Schiffahrt scheute nun auch nicht mehr die offene Nordsee –schon Morneweg war von Bergen nach Ostengland gefahren (nach Lynn und Boston am Washbusen) – und auch die Fahrt um Skagen ward häufiger gewagt.“

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Auszug aus: “Geschichte der freien und Hansestadt Lübeck, von Dr. Fritz Endres, Otto Quitzow Verlag, Kom.-Ges. Lübeck, 1926. Aufsatz von Karl Schaefer.

„Nicht im eigentlichen Sinne Kirchenbau, sondern mehr als Vorhalle zu dem mächtigen Bau der wohltätigen Stiftung  Bertram Mornewegs ist in der Übergangszeit vom romanischen zum gotischen Stil das Heilig – Geist – Spital errichtet worden, das bedeutendste und besterhaltene Beispiel einer Mittelalterlichen Stiftung, die heute noch unverändert ihren Segen verbreitet wie vor 650 Jahren. Wie zwei Joche einer dreischiffigen Kirche liegt die Halle mit überhöhtem Mittelschiff, das in spätgotischer Zeit sein feines Netzgewölbe bekam, vor der großen Wohnhalle; drei Giebel mit vier Fialen ähnlichen Türmchen drücken an der Straßenfront diese Gliederung des Inneren sinngemäß aus. Kanzel und Gestühl erinnern an den heute eingestellten kirchlichen Gebrauch, und Wandgemälde aus dem 13. und 15. Jahrhundert beleben die Wände. An der Rückwand breitet eine lettnerartige Empore sich aus, die samt ihrem Statuenschmuck und den Bildern aus dem Leben der wohltätigen heiligen Elisabeth in die Frühzeit des 15. Jahrhunderts gehören. Ein Sandsteinportal von origineller, der Lübecker Art fremder Gestaltung, liegt an der südlichen Schmalseite; wie der Stein, aus dem es gemeißelt ist, sind auch seine Formen Gotländisch und erinnern noch einmal an die alte Verbindung mit Wisby, wo einst aus dem Zwang gemeinsamer Arbeit der deutsche Kaufmann sich zur Hanse zusammenschloß. So großzügig wie ihre Kirchenbauten ist die Anlage dieser Lübecker Armenanstalt, der ältesten auf deutschem Boden erhaltenen, und um ihre klosterähnliche Architektur ist mehr noch als sonst in den Straßen der alten Stadt jene historische Stimmung verbreitet, die Ehrfurcht und Bewunderung erweckt vor den Taten der Geschlechter, die solche Erbschaft uns hinterlassen haben. Es verdient ausdrücklich gesagt zu werden, daß die große einschiffige Halle, so wie sie heute benutzt wird, mit ihren zwei Gassen von Wohnkabinen für Männer und Frauen, von vornherein zu diesem Zweck erbaut wurde, ein anschauliches  Beispiel mittelalterlicher Organisation.“

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Der Wagen, Ein lübeckisches Jahrbuch 1942 – 1944 von Paul Brockhaus)

„Sehr vermögend sind auch die Stiftungen „Heiligen-Geist-Hospital“ und „St.-Johannis-Jungfrauen-Kloster“, die über einen ausgedehnten Güter- und Forstbesitz verfügen. Das Heilige-Geist-Hospital, bereits 1276 durch den Ratsherrn Morneweg gegründet und mit hohen Vermögenswerten ausgestattet, bedeutet heute noch – selbstverständlich entsprechend den neuzeitlichen Anforderungen verbessert – eine vorbildliche Wohlfahrtseinrichtung, die anschaulich erkennen läßt, in wie großzügiger Weise bereits im frühen Mittelalter Alters- und Krankenfürsorge betrieben worden ist.“

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v. Melle, Notitia, S.112:

Sein Wappen, im Fenster angebracht, zeigt einen goldenen Schild mit einem Tisch mit roten Beinen.
Sein Bild befindet sich unter den Bildern auf die nördliche Wand der Kirche zum Heiligen Geist gemalt. Es nimmt den obersten Platz ein, hinzugefügt sind die Worte:
“Bertramus Mornewech, betet für ihn.”

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Lutterbeck 160 / S.309:

Wirtschaftliche Verhältnisse:

Tätigkeiten und Vermögenslage:       Verfügt über Handelsverbindungen nach Lynn / England, wo er 1271 unter deutschen Kaufleuten erwähnt wird. Schuldet 1279 seinen Gläubigern einen Betrag von 961 m.a. Seine Witwe legt bis zum Jahr 1301 insgesamt 13774 m.d. in Renten an.

Grundbesitz in Lübeck:          Besitzt Dankwartsgrube 71 / Ander Obertrave 22-24 (MarQ 704 – 706). Verfügt über 24 m.d. Wicbelde-Rente  im Grundstück Mengstr. 18 (MMQ 43). Seine Witwe 1290 besitzt Marlesgrube 28 (MarQ 525). Seine Witwe und seine Kinder verkaufen 1293An der Obertrave 13 (MarQ 409) und 1297 Sandstr. 27 (JohQ 925/926).

Sonstiger Besitz:        Erwirbt 1274 für 280 m.d. vom Herzog von Sachsen Wehre im Ratzeburger See.

Stiftungen:      Stiftet einen Altar im Johanniskloster.

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Wikipedia:  https://de.wikipedia.org/wiki/Bertram_Morneweg

Bertram Morneweg (* in Lübeck; † 1286 ebenda) war ein Lübecker Kaufmann und Ratsherr.

Über seinen Lebenslauf ist wenig bekannt. Unbelegte Überlieferungen besagen, dass er als Waisenkind vom Lübecker Bürger und Kaufmann Marquard von Bardewik adoptiert wurde und so zu einer Karriere im Fernhandel gelangte.

Eine im Herbst 1271 im englischen Lynn ausgestellte Urkunde nennt seinen Namen; nicht nachweisbar ist hingegen sein angeblicher langjähriger Aufenthalt im Peterhof von Nowgorod. Unabhängig von den Details seines Werdegangs steht fest, dass Morneweg ein erfolgreicher Geschäftsmann war und ein für seine Zeit ungewöhnliches Vermögen erworben hatte, als er sich wieder in Lübeck niederließ und Gertrud Morneweg († 1301) heiratete. Sein Kapital betrug zur Zeit seines Todes etwa 13.500 Lübsche Mark, was dem Gegenwert von über einer Million Goldmark vor dem Ersten Weltkrieg entsprach. Seine Witwe setzte die Geschäfte fort und vergrößerte das Vermögen.

Morneweg beteiligte sich an diversen Handelsgesellschaften und wurde Angehöriger des Lübecker Rats. 1286 wurde er vom Rat nach England entsandt. Ferner gehörte er als Stifter zu den Gründern des Heiligen-Geist-Hospitals, in dem bis heute eine Wandmalerei in der Stiftergalerie sein vermutlich individuelles Porträt zeigt. Die Stiftergalerie des Heiligen-Geist-Hospitals ist der älteste Bildzyklus mit Porträts Lübecker Ratsherren und Kaufleute.

Sein Sohn Hermann Morneweg wurde Lübecker Bürgermeister.

Literatur

  • Conrad von HövelnDie beglückte und geschmückte Stadt Lübeck: D.i. Kurtze Beschreibung der Stadt Lübeck …, Verlag Johann Gerhard Krüger, 1697, S. 201 ff. (Appendix zu Bertram Morgenweg mit zehn Sagen)
  • Ernst DeeckeBeiträge zur Lübeckischen Geschichtskunde, Band 1, Von Rohden, Lübeck 1835, S. 8/9 (Digitalisat mit einer Einordnung des bei Johann Gerhard Krüger erschienenen Werks als verbesserter Auflage des Werks von Conrad von Höveln aus dem Jahr 1666)
  • Ahasver von BrandtDie ältesten Bildnisse Lübecker Bürger. In: Der Wagen 1955, S. 38–44
  • Emil Ferdinand FehlingLübeckische Ratslinie. Lübeck 1925, Nr. 225.
  • Antjekathrin Graßmann (Hg.): Lübeckische Geschichte. Schmidt-Römhild, 1989
  • Norman Scott Brien Gras: An Introduction to Economic History. Harper & Brothers, 1922
  • Klaus Friedland / Rolf Sprandel: Lübeck, Hanse, Nordeuropa. Böhlau-Verlag, 1979

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zu Witwe Gertrudis Morneweg:

aus : 800 Jahre Lübeck / Klöcking,: VII. 1280 – 1310 / Haupt der Hanse.

„In Bauten, die der ständig steigenden Wirtschaft dienten, blieb man nicht zurück. Da die Leistung der Mühlen für Eigenbedarf und Ausfuhr nicht mehr genügte, sie auch zum Teil außerhalb der Stadtwehr lagen, so schritt man zum drittenmal zu einem Anstau der Wakenitz, diesmal an ihrer Mündung. Hier entstanden jetzt die größten Mühlenbetriebe; man schützte sie durch einen Wallhalbkreis mit zwei Türmen, davon einer als Kaiserturm – der bauführende Bürgermeister hieß Johann Kaiser – auf uns gekommen ist. Natürlich mußten nun die Dämme am Mühlen- und Hüxtertor entsprechend erhöht werden, und der ganze obere Flußlauf kam dadurch vier Meter über seinen natürlichen Spiegel; er verwandelte seine Uferwiesen in Folgen von Seen. Die Stadt zog es vor, das Uferland des Flusses und seinen Quellsee, den Ratzeburger See, zu kaufen. Mornewegs Witwe konnte das nötige Geld dazu herleihen.“

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Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrud_Morneweg  (Auszug 15.09.2018)

Gertrud Morneweg († 1301 in Lübeck) war eine Kauffrau des 13. Jahrhunderts in der Hansestadt Lübeck.

Leben
Gertrud Morneweg war mit dem Lübecker Kaufmann und Ratsherrn Bertram Morneweg verheiratet und hatte mit ihm den Sohn Hermann Morneweg, der um 1270 geboren wurde. Ihr Mann erwarb ein beträchtliches Vermögen. Er starb 1286 in Lübeck. Zum Zeitpunkt seines Todes besaß er etwa 13.500 Lübsche Mark, was einem Millionenvermögen in Goldmark entsprach.

Gertrud Morneweg setzte die Geschäfte ihres Mannes fort und gab etwa der Stadt Lübeck große Kredite. Auch Lübecker Bürgern räumte sie Kredite ein. Sie verlangte mit 6,25 Prozent einen niedrigen Zinssatz, so dass andere Kreditgeber nicht mit ihr konkurrieren konnten. Als sie starb, hinterließ sie ein Vermögen, das sie nach heutigen Maßstäben zur Millionärin gemacht hätte.

Ihr Sohn Hermann Morneweg gehörte zu den reichsten Männern Lübecks in seiner Zeit und wurde 1312 zum Lübecker Bürgermeister gewählt.

Nachwirkung
Die Hansestadt Lübeck ehrt Gertrud Morneweg im Rahmen einer Wanderausstellung über Frauen in der Lübecker Geschichte.

Literatur
.  Edith Ennen: Frauen im Mittelalter, C.H.Beck, München 1999, S. 148
.  Christine Lipp: Gertrud Morneweg In: Frauen in der Lübecker Geschichte, Frauenbüro der Hansestadt Lübeck (Hrsg.), Lübeck 2005

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