42.4. Prieger, Adrian

Prieger

42.4. Prieger, Adrian
Sohn von Ferdinand Carl Prieger, Kaufmann und Gutsbesitzer, und Auguste Sophie Banck
Gutsbesitzer; lebte in Gereuth.
geb. Schloß Gereuth 11.09.1859
gest. 31.08.1928 ;
begr. Schloß Gereuth. Grabstein auf dem Familien-Friedhof in Gereuth.
verh. 11.04.1901
von Heim, Johanna
geb. Meiningen 20.01.1868
gest. Truschenhöhe 21.04.1952
begr. Schloß Gereuth, Grabstein auf dem Familien-Friedhof von Gereuth

42.4. Adrian Prieger – 1859-1928

42.4. Adrian Prieger – 1859-1928

42.2. Johanna Prieger, geb. von Heim

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Grabstein Adrian Prieger ca.1965

Grabstein Johanna Prieger ca.1965

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Kinder:

42.4.1. Prieger, Sigrid
Krankenschwester; unverheiratet,
geb. Schloß Gereuth 26.03.1902
gest. 19.01.1950;
begr. Schloß Gereuth, Grabstein auf dem Familien-Friedhof

42.4.1. Sigrid Prieger – 1902-1950

Grabstein Sigrid Prieger ca.1965

Grabstein Sigrid Prieger -2006-

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42.4.2. Prieger, Hans-Georg
Diplom-Landwirt, 1928 bis 1936 in Gereuth (Verkauf),
später im öffentl. Dienst. Soldat, engl. Kriegsgefangenschaft.
Veröffentlichung: Prieger, Hans Georg: Die Herrschaft Gereuth im Wandel der Zeiten. In: Historischer Verein Bamberg. 120. Bericht. Festschrift Gerd Zimmermann. Bamberg 1984, S. 199-204.

geb. 03.04.1904
gest. Bamberg 10.03.1990;
begr. Gereuth, 15.03.1990  auf dem Familien-Friedhof
verh. 22.12.1942 mit:
Rahn, Berta
geb. 20.09.1904
gest. 23.02.1985
begr. Gereuth, auf dem Familien-Friedhof
keine Nachkommen

42.4.2. Bertha Prieger geb. Rahn

42.4.2. Hans-Georg Prieger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grabstein Berta Prieger-Rahn -2006-

Grabstein Hans-Georg Prieger -2006-

 

 

 

 

 

 

 

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Aus den Jugenderinnerungen von Louise Pelzer, geb. Roemer, Groß Schönwalde:
„ .. Es gab kaum ein Weihnachten ohne Logierbesuch. Am häufigsten kam Onkel Ernst Prieger aus Kreuznach, den wir alle sehr gern mochten, und mit ihm Onkel Adrian aus Gereuth, Mutters dritter Bruder (sie hatte deren vier). Wenn die Beiden da waren und immer für einige Wochen, denn besonders Onkel Adrian machte gleich mehrere von den großen Treibjagden mit (auch auf den Nachbargütern), dann gab es immer eine besonders fröhliche Zeit. Onkel Adrian wurde von uns Onkel „Kußchen“ genannt, denn er war sehr zärtlich, manchmal fast stürmisch, und so ging dann die Jagd tobend um das Billard oder den Eßtisch, er, mit seinem bayrischen “gäb Kuuschen“ und unser antwortendes Gekreische. Meistens kriegte er Fritz zu fassen. Onkel Ernst war schlank, dunkelblond, sah recht gut aus, war Vegetarier und hatte erstaunliche Kräfte. Wenn er mit den schweren geschnitzten Eichensesseln aus dem Entree jonglierte, sperrten wir Mund und Nase auf. Er hatte auch eine hübsche Baritonstimme, konnte sich selbst begleiten und sang eigentlich jeden Abend. Wenn sie in der Nachbarschaft eingeladen waren, mußte er immer seine Noten mitbringen. Immer freundlich und offen in seinem Wesen, recht intelligent und an allem interessiert, eifriger Politiker, früherer Artillerieoffizier, stand er mit Vater auch besonders gut. Wir Kinder bekamen von beiden Onkels meistens ein Weihnachtsgeschenk für uns alle zusammen. Mal war es eine „laterna magica“, die Vater dann vorführte. Ein grosses Laken wurde aufgespannt, das Licht wurde gelöscht, wir Kinder sassen vorne, die Grossen hinter uns, und dann ging es los: bunte Sterne, die sich bewegten, dann Schlösser, ich besinne mich besonders auf Schwerin am See, Glücksburg und Babelsberg, wo der alte Kaiser gelebt hatte, und noch viel Ähnliches – alles schön, gross und farbig. Zum Schluß kam für uns das Beste, die komischen Sachen, die sich bewegten: ein Flick-Schuster mit Brille auf der Nase, der mit beiden Armen seinen Pechdraht auszog, ein Professor mit Schirm und dem dazugehörigen Regen- und eine Dame, der im Sturm die Röcke hoch und Hut und Perücke davonflogen. Einmal zu Weihnachten bekamen wir von den Onkels einen richtigen Leierkasten, einen Ariston, und dazu gleich ein Dutzend Platten. ….“

 

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Quellen:

1. Stammbaum der Familie Prieger, 1792-1892;
2. Aufzeichnungen H.-G. Prieger
3. 42.4. Prieger, Adrian  -urspr. pdf-Datei