84.5. Prieger, Elisabeth (Elise)

Prieger

 

84.5.    PriegerElisabeth (Elise) Maria
Tochter von Johann Erhard Peter Prieger, Dr.med. in Kreuznach, und Maria Philippina geb. Ackva

geb. Kreuznach 01.02.1823
gest.    26.02.1902

Die „Rentnerin  Elisabeth Maria Prieger“  wohnte 1884 in Kreuznach, in der Elisabethstraße Nr. 4,
zusammen mit ihrem Bruder, “Dr.med. Heinrich Prieger, Arzt”.  [2]

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Im Jahre 1894 schrieb die Tochter Elisabeth (Elise) ein Lebensbild ihres Vaters und berichtete auch über einige Mitglieder der engeren und weiteren Familie. Ganz offensichtlich ist aber die beschriebene Abstammung ihres Vaters nicht richtig ! Der beschriebene  Brieger oder Prieger ist nicht nachweisbar. Die von verschiedenen Personen durchsuchten Kirchenbücher in Wiesbaden haben keinen Nachweis über die Existenz eines Brüger / Prieger in Wiesbaden gefunden.

Von dem Lebensbild – 1894 liegt mir nur ein sehr schlecht zu lesendes, kopiertes Schreibmaschinen-Manuskript vor. Ob diese Geschichte jemals gedruckt wurde ist unbekannt.

Hier geht es zu dem Manuskript:  Lebensbild-1894

 

„So viel ich weiss, hatte der Geheimrat 5 Söhne und 3 Töchter. Von letzteren war eine an den Franzosen Césary verheiratet, die andere an den Engländer Ruffer. So kam es, dass in den beiden Weltkriegen Vettern gegen Vettern kämpften. Die dritte Tochter war die etwas gefürchtete, fromme Tante Elise (die das Lebensbild ihres Vaters zusammengestellt hat. GBs). Sie reiste auch viel zu den ausländischen Verwandten. Meine Mutter erhielt oft von ihr englische Karten mit Epheu umsponnenen Häuschen, rosa Abendwölkchen, Stechpalmen und Mistelzweigen und frommen Sprüchen, bei uns gabs sowas nicht, und ich bewunderte sie sehr.“  [1]

 

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[1] Auszug aus Brief von Louise Peltzer, geb. Roemer an GBs vom 8.12.1959; „Die Priegers“
[2] Adressbuch der Stadt Kreuznach, den Salinen Karls- und Theodorshalle und Bad Münster am Stein 1884, Seite 32. Digitalisat.