Quitzow, von

Wappen Quitzow

Wappen Quitzow

 

15. Generation

17.633.  von Quitzow, Lucia
erwähnt 1511
verh.  spätestens 1511
17.632von der Schulenburg, Joachim (I) erw. 1507,
gest. 1543/49 auf Klötzen, Pfandherr auf Lenzen gekauft 1507, Klosterhauptmann zu Lindow (Herrschaft Ruppin).

16. Generation

35.266. Knappe Junge
von Quitzow, Dietrich (XIV) d.J.
(e. 1458, † 1499), begraben in Rühstedt
(aus 1. Ehe)  Stifter des 1. Zweig. EIdenburg; [1]   auf Kletzke I, Rühstedt und Eldenburg (alles seit Erbteilung 1496), Pfandherr auf Schloß und Stadt Lenzen (1460-1491) sowie auf Schloß und Stadt Sandow (1486-1495). Kurbrandenburgischer Geheimrat und Landeshauptmann der Prignitz. (1482-1487) und Amtshauptmann zu Lenzen; Magdeburgischer Rat und Amtshauptmann zu Sandow (1486, 1492);  war 1458 Rittmeister im Dienst der Stadt Lüneburg
verh. mit            (Konfirmation  1460)
35.267. von der Schulenburg, Richissa (Rixa),
Tochter von Ritter Mathias von der Schulenburg auf Beetzendorf, kurbrandenburgischer Oberhofmarschall und Landeshauptmann der Altmark, und Anna von Alvensleben.
erw. 1460-1500
sie verh. II. Ehe  1500
Knappe von Bülow, Stephan 
auf Marnitz, Meckl. Geheimer Rat.
(erw. um 1500; † um 1515)
  

17.Generation

70.532. Ritter von Quitzow, Dietrich (XIII)
(1396-1486)
auf Quitzövel II, Kletzke III  und IV (alle drei geerbt vom Vater und den Brüdern), Rühstedt geerbt um 1440 nach dem Vetter Klaus (XII), Stamm B.) und Eldenburg gekauft 1465), Pfandherr auf Quitzövel I (gekauft 1472)(1465 ?), Kletzke II (gekauft 1472) beide gekauft von dem Vetter Hans (XI) auf Stavenow), Schloß und Stadt Lenzen (durch Vergleich mit dem Kurfürsten 1421), Schloß und Stadt Sandow (gekauft 1464; eingezogen 1475) und Schloß und  Stadt Winsen an der Luhe (verkauft l458);kurbrandenburgischer Geheimrat, Landeshauptmann der Prignitz (1462, 1468) und Vogt  (Amtshauptmann) zu Lenzen, erzbischöflich magdeburgischer Rat und Vogt zu Sandow.  Amtshauptmann zu Sandow und Vogt des Landes Jericho (1464, abgesetzt 1475). Bekam um 1420 die sämtlichen väterlichen Güter in der Prignitz vom Kurfürsten zurück und durch Vergleich 1421 Entschädigung für die eingezogenen Güter in der Mittelmark; führte 1475-1482 eine blutige Fehde gegen den Erzbischof von Magdeburg, weil dieser Sandow  wegen Räuberei des Schloßvogtes Vicke von Plessen eingezogen hatte, ohne die Pfandsumme auszuzahlen; die Fehde endete mit der Rückzahlung der Pfandsumme.

verh. I. vor 1440
70.533.  von Plessen, Lucia
(e. 1440-1445) (Tochter von Friedrich von Plessen auf Müsselmow);
verh. II. Ehe II spätestens 1450
von der Schulenburg, Katharina ( a.d.H. Probstei)
war gest. 1479, Salzwedel
verh. III. Ehe vor 1480
von Bülow, Elisabeth erw.. 1480

18.Generation

141.064. Knappe  von Quitzow, Dietrich (X)
(1366-1417)
geb.  ca. 1366
gest. 14.2.(3.?) 1417 in Harbke; begr. Jungfrauen-Kloster  Marienborn, Krs. Neuhaldensleben
Foto:  Grabmal des Raubritters Dietrich von Quitzow im Kloster Marienborn

auf ¼  Quitzövel II (geerbt  vom Vater), ½ Kletzke IV (geerbt um 1410 nach dem Vaterbruder Dietrich (lX.) Gloffert), sowie Schloß und Stadt Friesack (gekauft 1409, eingezogen 1414), Pfandherr auf Schloß Bötzow (gekauft 1404; verkauft 1409), Schloß und Stadt Köpenick (gekauft 1407; verkauft 1409), Schloß und Stadt Straußberg (gekauft 1408; eingezogen 1414) und Schloß und Stadt Rathenow (gekauft 1409,. eingezogen 1414), markgräflicher Rat und mecklenburgischer Rat, mecklenburgischer Vogt zu Wredenhagen (1416). Er war der ältere von den berüchtigten Quitzowgebrüdern (“Raubritter”), Gegnern Kurfürst Friedrichs I. von Hohenzollern. Seine sämtlichen Güter wurden 1414 eingezogen. Ausführlich unter:
http://www.genealogie-93-generationen.eu/index.asp?nid=3689
verh. Berlin (St. Nicolai)  6.6.(7.?)1394 mit:
141.065.  Schenk, Edle Herrin zu Teupitz, Elisabeth
erw. 1394, gest. 1417
(Tochter von Apitz Schenck, Herrn auf Landsberg);
begr. Jungfrauen-Kloster  Marienborn, Krs. Neuhaldensleben

19.Generation

282.128. Knappe  von Quitzow, Konrad (IX) d.Ä. “Alte Cuno” genannt
erwähnt  1366, †1401/03
Gründer des 2. Ast. Kletzke-Eldenburg; auf ¼  QuitzöveI, Pfandherr auf Schloß und Stadt Lenzen (1370, 1399) und Schloß und Stadt Sandow, (gekauft 1401). Geschlechtssenior, markgräflicher Rat (1394). 1385 wegen Mordes mit Interdikt belegt.
verh. spätestens 1366
282.129.  von Bosel, NN.
erw. 1366-1392
Tochter von Knappe Hans von B. († 1367/73), Pfandherr auf Lenzen, Stavenow und Goldbeck, gräflich schwerinscher, gräflich lindowscher und herzoglich mecklenburgischer Rat und vermutlich dessen ersten Gemahlin Reinecke NN.

20. Generation

564.256.    Ritter  von Quitzow, Dietrich (IV.)
erwähnt 1319;  gest.  1362/70
auf Kletzke III und IV, markgräflicher (1337, 1362) und fürstbischöflich Havelberger Rat (1354). Gründer der Linie II.  Quitzövel – Kletzke
verh. vor 1325
564.257.    von Schepelitz, NN.
Tochter d. Ritters Konrad von Schepelitz, u. Schwester der Gebrüder Ritter Friedrich u. Ritter Heinrich von Schepelitz auf Neuhausen.

21.Generation

1.128.512.     Ritter von Quitzow, Dietrich (III)
erwähnt 1295,  gest. 1306/19
Markgräflicher Rat (1295) und Großvasall in der Prignitz und Altmark. auf (? Quitzövel)
und (? Aulosen).
Da wir keinen anderen Quitzowschen Besitz in der Altmark um diese Zeit kennen als die Herrschaft Aulosen, kann vermutet werden, daß er Besitzer davon war. Da die Stammväter des Stammes C. Quitzövel-Kletzke, Gebrüder Knappe Klaus (II) und Ritter Dietrich (IV) die einzigen Geschlechtsmitglieder der ältesten Zeit sind, die nachweislich in der Altmark, und zwar als Inhaber der Herrschaft Aulosen angesessen waren, wäre es logisch, sie als Söhne des einzigen Mitgliedes der vorangehenden Generation aufzufassen, der ausdrücklich als Grundbesitzer in der Altmark überliefert ist, nämlich Ritter Dietrich, (III) von Quitzow. Aus demselben Grund wäre der Letztgenannte dann auch als Sohn des Ritters Konrad (III) (Generation IV) anzusehen.

22.Generation

2.257.024.   Ritter von Quitzow, Konrad (III)
(erwähnt 1269,  gest. 1291/95,
markgräflicher Rat (1269; 1291) und Großvasall sowohl in der Altmark wie in der Prignitz. auf (? Quitzövel) und (? Aulosen).
Auch dieser Ritter gehörte zu den wichtigsten rnarkgräflichen Ratgebern unter seinen Zeitgenossen. Wahrscheinlich war er auch einer der Feldhauptleute im Kriege gegen die Fürsten von Werle 1276. Vielleicht war er Inhaber der altmärkischen Herrschaft Aulosen und der zweiten Burg zu Quitzövel. Nach dem Vornamengebrauch und Güterbesitz paßt er gut als ältester Stammvater des durch alle Zeiten berühmtesten Quitzowschen Geschlechtsstammes: Stamm C. Quitzövel-Kletzke.

23.Generation

4.514.048.  Ritter
von Quitzow, Dietrich (II.)
erwähnt 1272,  Markgräflicher Rat.
Die einzige Urkunde. worin er vorkommt, zeigt ihn als Mitglied des intimsten Ratskreises der Markgrafen Johanneischer Linie. Obwohl die Urkunde so wichtig war, daß sie von allen drei Markgrafen dieser Linie ausgefertigt wurde – der Stadt Sandow wurde eine freie Elbfähre bewilligt – sind nämlich nur 3 Zeugen aufgeführt. Ritter Konrad von Redern, Ritter Klaus von Buch und Ritter Dietrich (II) von Quitzow. Wahrscheinlich waren sie die höchsten Hofbeamten der drei Markgrafen. Leider ist die Urkunde verdächtig, da der ausfertigende Markgraf Waldemar erst acht Jahre später geboren wurde. Sie ist auch nur in einer Übersetzung des 15. Jhdts. überliefert. Klar ist allerdings, daß, wenn man Waldemar als falsche Lesung für Konrad (seinen Vater) auffaßt, bedeutend weniger Schwierigkeiten entstehen als die Krabbo entstanden sind, als er diese Urkunde zum Jahre 1305 führen wollte (vgl. Krabbo Nr.1022 a). Die Zeugennamen passen ebenso gut zum Jahre 1272. Ist dies das richtige Jahr, so ist Ritter Dietrich (II) allem Anschein nach der erste uns urkundlich überlieferte Besitzer von Quitzövel, da die Johanneischen Markgrafen in der Prignitz nur die Lande Havelberg und Nitzow besaßen. Der Ritter wäre demnach auch wahrscheinlicher Stammvater des Geschlechtsstammes B. Quitzow-Rühstedt.

24. Generation

9.028.096.  von Quitzow, Konrad (II.) , Ritter,
lebte in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts Besitzer von Kuhsdorf; Erbauer der Kirche zu Kuhsdorf
verh.       mit:
9.028.096.  NN.,  Margaretha
Dieser Konrad hat  wohl die ursprüngliche Holzkirche in Kuhsdorf durch eine steinerne Kirche ersetzt und als Erinnerung hieran sein und seiner Gemahlin Bild in einem der Kirchenfenster einsetzen lassen.

Conrad und Margarethe von Quitzow

Conrad und Margarethe von Quitzow

25.Generation

18.056.192.  von Quitzow, NN.
geb.     gest

26. Generation

36.112.384.   von Quitzow, Konrad (I.)
um 1150
Zu dieser Generation dürfte man die beiden Dorfgründer von Kuhsdorf (ursprünglich Konradsdorf) und Bullendorf (ursprünglich Bartholdsdorf) rechnen.

 

 

 

 

 

 



[1] Ausführliche Genealogie dieses Zweiges :Warnstedt, Genealogie, Band VII, Heft 3 (1965).