Retzlau

 

12. Generation

2.205.            Retzlau, Sabine
gest. Berlin, Pest 1630;
begr. Berlin 26.12.1630
“Verstorben mit den meisten ihrer Kinder an der Pest-” (Q.2)
In der LP ihres Enkels Christoph Hermann SCHULENBURG genannt : “Die Groß=Mutter von selbiger Seiten Frau Sabina RETZLAUEN / seel. Herrn Valentin RETZLAUEN gewesenen Burgermeisters und Cammer=Gerichts=Advocaten zu Berlin Eheliche Tochter” (Q.3 + 4)
Q. 1. AL Ad.Becker;   2. AL Hoppe, nach “Stammtafel u. Geschichte d. Geschlechts von der Schulenburg 1237-1983″ ;   3. LP für Christ. Herm. Schulenburg, + 1709;   (Kopie);
4. Hild. LP, S.229 (für Christ. Herm. Schulenburg, +1709);

verh.
2.204.             von der Schulenburg, Joachim VI.
1610-1622 Erbsasse zu Sandau und Ratsverwandter in Berlin.
gest. Sandau 1622

Kinder:
1) von der Schulenburg, Christian; gest. jung, Pest

2) von der Schulenburg, Christoph; gest. jung, Pest

3) von der Schulenburg, Friedrich; gest. jung, Pest

4) von der Schulenburg, Heinrich; gest. jung, Pest

5) von der Schulenburg, Daniel II.; Oberamtmann; geb. Berlin 08.11.1613;
get.  Berlin, (St.Marien) 11.11.1613; gest.  Nienover 07.05.1692
verh. 1. Ehe Hameln, (St.Nicolai), (8.10.?) 08.11.1642
Cropp, Elisabeth; geb. Hameln 1618; gest. Holzminden 11.05.1653;
begr. Holzminden, (i.d.Kirche) 19.05.1653
 verh. 2. Ehe Holzminden 20.05.1656
Specht, Anna Dorothea
geb. Uslar um 1630; gest. Nienover 21.11.1672;begr. Schönbogen 02.12.1672
verh. 3. Ehe Schönhagen 17.06.1674
Cropp, Marie Gertrud
geb.                             gest.
verh. 4. Ehe Uslar 17.02.1685
von Löwenstein, Anna Catharine
geb.                            get.
sie verh. 1. Ehe mit                Ebeling, NN.

6. von der Schulenburg, Johann; gest. jung, Pest

7. von der Schulenburg, Ernst; gest. jung, Pest

8. von der Schulenburg, Joachim; gest. jung, Pest

13. Generation

4.410.            Retzlau (Retzlow), Valentin
 Bürgermeister und Kammergerichts-Advokat in Berlin.
Bei der Landeshuldigung 1598 beim Regierungsantritt  des Churfürsten Joachim Friedrich
spricht er als regierender Bürgermeister von Berlin.
Er verlor bereits im Kindesalter beide Eltern. Der Bruder seines Vaters, Bartholomäus
Retzlow, Inspektor zu Neustadt Eberswalde, nahm sich des verwaisten Jungen und seiner
Erziehung an.
geb. Bernau 01.11.1546;
gest. 1609 ;  begr. Berlin 13.06.1609

In der LP seines Urenkels Christ. Herm. Schulenburg genannt:  “…seel Herrn Valentin
RETZLAUEN gewesenen Burgermeisters und Cammer=Gerichts=Advocaten zu
Berlin..”  (Q.2 + Q.3)
1585-1593 viermal 2., 1595 1. Bürgermeister von Berlin;
kurfürstl. Kammergerichtsadvokat. (Q.4)
Q: 1. AL Ad.Becker; 2. LP für Christoph Hermann Schulenburg, + 1709; (Kopie);
3. Hild. LP, S.229 (für Christ. Herm. Schulenburg, +1709); 4. AL Hoppe;
5. http://www.luise-berlin.de/historie/spitze/zukap2/valentinretzlow.htm
verh. 1. Ehe
NN.NN.
verh. 2. Ehe
4.411.            Schrage (Schragin, Schragen), Sabine (Sawina)
Tochter von Ulrich Schrage, Ratskämmerer zu Berlin und Anna Hartmann
gest. Berlin, (Pest), (?) 1630

insges. 15 Kinder
Kinder: 2. Ehe
1) Retzlau, Heinrich; 1637 bis 1640 Bürgermeister in Berlin;
geb. Berlin 29. 01. 1586; gest. Berlin 21. 05. 1642 ;
verh. Berlin 09.12.1622
Förster, Anna Margarita aus Wittenberg

Heinrich Retzlow, Sohn des Berliner Bürgermeisters Valentin Retzlow (Amtsantritt 1585) und dessen Frau Sawina (Sabina) Schragin (Schragen), besuchte das Berliner Gymnasium und studierte anschließend Jura in Wittenberg und Frankfurt an der Oder. Am 9. Dezember 1622 heirate er in Berlin Anna Margarita Förster aus Wittenberg, mit der er einen Sohn namens Valentin hatte, der jedoch noch im Jahr seiner Geburt, 1624, verstarb.

Heinrich Retzlow leistete den Bürgermeistereid am 3. Januar 1637 und bekleidete das Amt zwei Jahre – jeweils ein Jahr zusammen mit Valentin Döring und Friedrich Blechschmied. Schon davor, 1631, war er zum Ratsherrn gewählt worden. Seit 1610 betätigte er sich als öffentlicher Notar.

Gleich im ersten Amtsjahr als Bürgermeister erlebte Retzlow eine Pestepidemie, die Berlin neben Cölln und Spandau heimsuchte und mehr als 500 Bürgern das Leben gekostet haben soll.

Heinrich Retzlow wurde in der Berliner Marienkirche beigesetzt. Von ihm und seiner Frau existiert dort ein Epitaph.

2) Retzlau, Sabine, gest. Berlin, Pest 1630; begr. Berlin 26.12.1630
verh.
von der Schulenburg, Joachim VI.; Ratsherr; gest. Sandau 1622

14. Generation

8.820.              Retzlau (Retzlow), Valentin
Kämmerer zu Bernau bei Berlin
geb.                 gest. früh gestorben
verh. (Bernau ?). vor 1546
8.821.               Ritter 2, Gertrud
geb.                 gest. früh gestorben

Kinder:
1) Retzlau (Retzlow), Valentin; Bürgermeister und Kammergerichts-Advokat
in Berlin.
geb. Bernau 01.11.1546; gest. 1609 ;  begr. Berlin 13.06.1609
verh. 1. Ehe NN.NN.
verh. 2. Ehe Schrage (Schragin, Schragen), Sabine (Sawina); Tochter von
Ulrich Schrage, Ratskämmerer zu Berlin und Anna Hartmann;
gest. Berlin, (Pest), (?) 1630

15. Generation

17.640.          Retzlau (Retzlow), NN.
geb.                  gest.

Kinder:
1) Retzlau (Retzlow), Valentin; Kämmerer zu Bernau bei Berlin
geb.                 gest. früh gestornen
verh. (Bernau ?). vor 1546
Ritter 2, Gertrud geb.                 gest. früh gestorben

2) Retzlau (Retzlow), Bartholomäus, Inspektor zu Neustadt Eberswalde,
nahm sich des verwaisten Neffen Valentin Retzlow und seiner Erziehung an.