Specht

11. Generation

1.103.            Specht, Anna Dorothea
geb. Uslar um 1630;
gest. Nienover 21.11.1672;
begr. Schönbogen 02.12.1672

“Seine Tochter war mit dem Herzoglichen Kammerjunker von der SCHULENBURG verlobt. Letzterer wollte das Bündnis aufheben. Der gekränkte Vater wandte sich an den Herzog AUGUST und machte durch seine ganze Persönlichkeit einen solchen Eindruck, dass der Herzog nicht nur den Kammerjunker zur Treue bewog, sondern auch acht Tage darauf den Christoph SPECHT zum ersten Geistlichen des Landes berief.” (Q.2)
Als Mutter genannt in der LP des Sohnes Christoph Hermann SCHULENBURG, + 1709; (Q.3 + Q.4)

Q: 1. AL Ad.Becker;  2. Joh. Beste: “Geschichte der Braunschweigischen Landeskirche von der Reformation bis auf unsere  Tage”, 1889;  3. LP für Christoph Hermann Schulenburg, + 1709; (Kopie);  4. Hild.LP. S.229 (für Christ.Herm.Schulenburg,+1709);

verh. Holzminden 20.05.1656
1.102.           von der Schulenburg, Daniel II.
Oberamtmann
geb. Berlin 08.11.1613;
get.  Berlin, (St.Marien) 11.11.1613;
gest. Nienover 07.05.1692

Kinder:
1) von der Schulenburg; Christoph Hermann; Amtmann;
geb. Holzminden 28.06.1657; gest. Westen, Aller 14.01.1709;
begr. Westen, Aller 02.02.1709
verh.  Uslar 06.10.1687
Ludowig, Sophia Elisabeth; gest. nach 1709

2) von der Schulenburg; Johann Ernst; Konsistorialrat; geb.  1659; gest. 1732
“aus Nienover/Solling; Studium der Theologie in Jena und Helmstedt;
1680 Pfarrer zu Helsdorf im Calenbergischen;
1692 Pfarrer an St. Blasii in Braunschweig;
1703 Oberhofprediger und Konsistorialrat in Quedlinburg u. ab 1722 auch
Superintendent”
http://thesaurus.cerl.org/record/cnp00414010)

3) von der Schulenburg, Dorothee Christiane; geb. Nienover 1670;
gest. Uslar, (um Ostern)   .04.1701
verh. (nach 7.5.)   .05.1692
Freyenhagen, Johann Daniel; Kaufmann; geb. Uslar 06.03.1670;
get. Uslar 16.03.1670;
gest.  Uslar, (Weihnachten)   .12.1696

4) von der Schulenburg, Christian Christoph; Lic.theol.; gest. nach 1709

12. Generation

2.206.           Specht, Christopherus
General-Superintendent;
geb. Einbeck 14.02.1599;
gest. Wolfenbüttel 26.01.1657;
begr. Wolfenbüttel, Stadtkirche 12.02.1657

Oberhofprediger, Konsistorialdirektor und Generalsuperintendent zu Wolfenbüttel. Abt (seit 1656) des Stifts u. Klosters Riddagshausen. Studiert als Jünger des Abtes von Königslutter, Georg CALIXT in Helmstedt, verfaßt ein “Geschlechtsregister der Familie von USLAR” (Staats- u. Univers. Bibliothek Göttingen), das 1636 in Hildesheim im Druck erscheint. 1626 – 1646 Pastor primarius u. Superintendent in Uslar,1646 – 1656 Generalsuperintendent in Göttingen, auch Prof. am Pädagogium, eingeführt durch Konsistorialrat GESENIUS in Braunschweig;1656 – + 1657 in Wolfenbüttel, Generalissimus der Landeskirche und Oberhofprediger; Abt zu Riddaghausen; Berufung durch Herzog AUGUST v. Braunschweig; persönlicher Beichtvater bis zu seinem Tode, nur ein halbes Jahr später.

Auszug aus J. Beste, (Q.10) S. 255:”…LÜTKEMANNS Nachfolger als Generalissimus der Landeskirche, Oberhofprediger und Abt von Riddagshausen war Christoph SPECHT, bisher Generalsuperintendent in Göttingen. Seine Tochter war mit einem Herzoglichen Kammerjunker von der SCHULENBURG verlobt. Letzterer wollte das Bündnis aufheben. Der gekränkte Vater wandte sich an den Herzog AUGUST und machte durch seine ganze Persönlichkeit einen solchen Eindruck, dass der Herzog nicht nur den Kammerjunker zur Treue bewog, sondern auch acht Tage darauf den Christoph SPECHT zum ersten Geistlichen des Landes berief. Nur ein halbes Jahr bekleidete er sein Amt; er starb schon am 26.Januar1657 im Alter von 56 Jahren und wurde in der Hauptkirche zu Wolfenbüttel begraben…”.     (Q.10)

Auszug aus Chr. Woltereck “Begräbnisbuch der Kirchen BMV”: Seite 116: (t) Kirch. Buch Extr.n.I ad an. 1657. “Den 26. Jan. früh um 6 Uhr ist Hr. Magister Christopherus SPECHT Generalissimus und Abt/ da er leider nur 1/2 Jahr bey uns gewesen/ seelig aus dieser Welt abgeschieden seines Alters 56 Jahr/ und den 12.Febr. in die Kirche begraben. “Seite 56:  6.14. Die Spechtischen Gebeine. “M.Christopherus SPECHT, Generalissimus und Abt ist an.1657,nachdem er nur ein halb Jahr allhier gewesen, seines Alters56 Jahr verstorben und den 12.Febr. in die Kirche begraben. Als aber 1696. bey dem grossen Pfeiler=Bau auch diese Stäte seiner Ruhe aufgegraben wurde, hat zu einem recht lobwür-digen Beyspiel dessen Sohn, Abt Christian SPECHT, nebst seinen Kindern die Knochen und Gebeine ihres Vaters und Gross=Vaters mit allem Fleisse auf den Knieen zusammen ge-lesen, in ein neues kleines Sarg gesammelt, und darauf in das nördliche Kirchen=Gewölbe bringen lassen. “Seite 656: “An.1657 Abt Christoph SPECHT in die Kirche,p.56 und 116. Dessen Wittwe hat aus sonderlichen erheblichenUrsachen das Grab und Geleute in der Kirche an.1658 für55 Thtr. erhalten, p.117.”  (Q.9) Erwähnt in der LP seines Enkels Christoph Hermann SCHULEN-BURG : “Der seel. Groß=Vater Mütterlicher Seiten ist gewesen Herr Christoph SPECHT / Hochfürst. Braunschweig. Lüneburg. hochverordneter Ober=Hoff=Prediger/Consistorial- und Kirchen=Director zu Wolffenbüttel/ auch des Klosters zu Riddachshausen hochbestätigter Abt.”   (Q.7 + Q.8)

Q: 1. AL Ad. Becker;2. Ph.Meyer, Die Pastoren der Landesk.Hannover,1941;  3. H.Mitgau, Ahnenstämme von besonderer genealog. Bedeutg. in Familie und Volk, 8.Jg. 1959, S.380ff.  4. R.Steinmetz, Die Generalsuperintendenten von Göttingen in Zeitschr. d. Gesellsch. f. niedersächsische Kirchengeschichte, 1935, S.83 ff.;  5. H.B.Krieger, Magister Christian Specht, Abt von Riddags-hausen, in Nordd.FamKde.,1960,S.1 ff.6. LP für Anna Rosina Specht, verh. Ricken (Tochter);(Kop.)  7. LP für Christoph Hermann Schulenburg,+ 1709;  (Kopie);  8. Hild.LP,S.229 (für Christ. Herm. Schulenburg, +1709);  9. Christopher Woltereck: Begräbnisbuch der Kirchen B.M.V.Wolfenbüttel, S.116;   10. Johannes Beste: Geschichte der Braunschweig. Landeskirche von der Reformation bis auf unsere Tage; Wolf.1889;

verh. Wolfenbüttel um 1626
2.207.           Gatzemeyer, Dorothea
Tochter von Johann Gatzemeyer, Pastor in Trögen, Gladebeck, ab 1609 – 1634 Superintendent in Holzminden.
geb. um 1605;
begr. Wolfenbüttel, (B.M.V.) 28.01.1658

Kinder:
1) Specht, Johann Jacob; General-Sup.Int.;
geb. Uslar 18.03.1628; gest. Uslar 1679
verh. Hannover, Neustadt 10.11.1653
Wienecker, Elisabeth Catharina; geb.  Hannover, gest. Uslar 04.08.1696

2) Specht, Anna Dorothea; geb. Uslar um 1630; gest. Nienover 21.11.1672;
begr. Schönbogen 02.12.1672
verh. Holzminden 20.05.1656
von der Schulenburg, Daniel II.; Oberamtmann; geb. Berlin 08.11.1613;
get. Berlin, (St.Marien) 11.11.1613; gest. Nienover 07.05.1692

3) Specht, Anna Rosina; geb. Uslar 25.01.1645; gest. Schartzfeld 24.08.1695;
begr. Schartzfeld 08.09.1695
verh. Nienover, (Fstl. Amtshaus) 27.06.1671
Ricken, Georg; Pastor; gest. nach 1704

4) Specht, Christian; General-Sup.Int.;
über ihn siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Specht_(Theologe)
geb. Göttingen 02.09.1647;
gest. Wolfenbüttel 08.08.1706; begr. Riddagshausen, (Klosterkirche)
verh. um 1672
Steding, Ilse-Lucia; geb. Hannover, Neustadt um 1649;
begr. Braunschweig, (St.Katharinen) 05.02.1709

13. Generation

4.412.           Specht, Johann
Bürger und Brauer zu Einbeck;
geb. Einbeck um 1565;
gest. Einbeck

Bürger und Brauer zu Einbeck; (Q.1)  Angesehener Bürger und Brauherr der alten Hansestadt Einbeck deren Abgesandter er zu den Hansetagen war. (Q.2)  Als Vater od. Großvater wird vermutet: Jacob SPECHT, gen.1542 als Ratsherr in Gandersheim;  (Q.2)
Q: 1. AL Ad.Becker;2. AL Hoppe;

verh. Einbeck vor 1599
4.413.           Bodenburg, Margarethe
geb. um 1570

Kind:
1) Specht, Christopherus; General-Superintendent; geb. Einbeck 14.02.1599;
gest. Wolfenbüttel 26.01.1657; begr. Wolfenbüttel, Stadtkirche 12.02.1657
verh. Wolfenbüttel um 1626
Gatzemeyer, Dorothea; geb. um 1605; begr. Wolfenbüttel, (B.M.V.) 28.01.1658