68.4. Wedemeyer, Carl Julius Anton Friedrich

Wedemeyer

68.4.     Wedemeyer, Carl Julius Anton Friedrich
Sohn von Christian Friedrich Wedemeyer, Oberamtmann zu Elbingerode/Harz, und Johanne Friederike  Bona .
Herzogl. Braunschweigischer Obersteuerrat.
1849 Wohnung in Hannover, Herrenweide 4
Seine Jagdfreunde errichteten ihm ein Monument im Hämeler Wald,
nahe Hannover, wo er während längerer Jahre die Jagd besaß.
geb.       18.06.1790
gest. Hannover 14.12.1856
begr. Hannover 19.12.1856
verh.     24.02.1816
Wilhelmi, Anne Agnes Louise Christiane
einzige Tochter des weil. Cammer-Direktors Friedrich Carl Wilhelmi zu Wernigerode, und seiner Ehefrau Johanne Christiane NN..
Quellen: Wedemeyer-Chronik,S.116;
geb.  1790
gest. Hannover 08.01.1841 (49 JU., 10 M., 13 Tg.)
begr. Hannover-Kreuzkirche 11.01.1841 Neustädter Kirchhof
ohne Nachkommen

68.4. Wedemeyer-Wilhelmi-Agnes +1841

68.4. Carl Julius Anton Friedrich Wedemeyer + 1856

 

Im Braunschweigischen Adressbuch 1829 werden als Herzogl. Cammer-Räthe u.a. aufgeführt: Melsheimer ( Schwiegervater von Ad. Wedemeyer), von Eschwege (Schwiegersohn von Melsheimer und Schwager von Ad.Wedemeyer) und Steuerrath Wedemeyer.(Bruder von Ad. Wedemeyer).

Im Jahre 1838 erhält den Guelphen-Orden der “Ritter” : Herzogl. Braunschw. Ober-Steuer-Rath Wedemeyer” (Q3)

Seine Jagdfreunde errichteten ihm ein Monument im Hämeler Wald, nahe Hannover, wo er während längerer Jahre die Jagd besaß. (Q1)

„Im Volksmund in Hämelerwald erzählt man sich, er hätte flott gefeiert in seiner Jagdhütte , dem Alkohol wohl gut zugesprochen und sei, als er hinausging und im Dunken herumging, für ein Stück Wild gehalten und von einem Jagdkumpan erschossen worden.“ (Q2)

Eine andere Version, die in der Familie erzählt wurde ist, dass er „hochbetagt“ gestorben sei. In seinem Schlafzimmer, das an das seiner Haushälterin gestossen hätte, sei oben ein Fenster gewesen. Dort hätte er nachts noch sich aufgerichtet und „“Adje“ >>Adieu<< gesagt und sei dann gestorben.

Eine weitere Geschichte, die in der Familie erzählt wurde: Bei Besuchen im Hause seines Bruders Adolph soll er sehr zum Ärger von Adolph die Tochter Therese immer mit Handkuss begrüßt haben. Offenbar empfand Adolph das für das junge Mädchen (noch) nicht passend.

 

 

 

 

 

 

 

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Quellen:
1. Wedemeyer-Chronik, S.116;
2. Aufzeichnungen Gerda Krieg geb. Becker
3. Hof- und Staats-Handbuch für das Königreich Hannover, 1845, ; S. 79